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Sieger beim 1. Band-Contest Bottrop: "Blind Pilots"

"Ein voller Erfolg": GRÜNE Jugend Bottrop organisierte ersten Band-Contest erfolgreich im Cottage Pub Bottrop

Am 17. Juni 2011 fand im Cottage Pub Bottrop an der Herzogstraße 58 in 46240 Bottrop der 1. Band-Contest der GRÜNEN Jugend Bottrop statt. Immerhin 120 Gäste hatten einen schönen Abend mit Live-Musik und einer spannenden Siegerehrung. Als beste Band wurden die "Blind Pilots" ausgezeichnet. Den Preis für den besten Umwelt-Song haben Kids Found Matches mit "Leberwurstbrot" gewonnen.

„Prisma“ oder „Après Ski Party“? Was haben FreundInnen guter Gitarrenmusik davon?

 

Unter dem Motto „Mach ma´ wat los!“ traten junge, aufstrebende Bands aus Bottrop und Umgebung auf und hofften auf die Unterstützung des Publikums. Eine 4-köpfige Jury entschied danach, wer den mit 100 Euro dotierten Sieg davontragen sollte. Die Bands, die auftraten, waren die Blind Pilots (Indie-Rock), Kids found Matches (Alternative Punk Rock) und Dive by Wire (Rock-Funk-Indie) sowie Torpedo B. (Indie-Powerpop-Rock). Die Blind Pilots teilten die Siegprämie - freiwillig - mit den Zweitplatzierten Dive by Wire.

Motto der GRÜNEN Jugend Bottrop: „Mach ma´ wat los!“ 

„Wir möchten jungen Bands aus der Region eine Chance geben, vor Publikum zu spielen und so Erfahrungen zu sammeln“, so Naemi Fenske, Sprecherin der GRÜNEN Jugend Bottrop. Christian Heinz, Sprecher der GRÜNEN Jugend Bottrop ergänzt: „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung sehr guten Anklang gefunden hat, sodass wir den Band-Contest vielleicht zu einem jährlich stattfinden Event ausbauen können - dann freuen wir uns wieder auf jede/n Besucher/in.“ Der Eintritt betrug 3 Euro, Einlass war ab 16 Jahren. (US, Juni 2011 - Aktualisierung und Ergänzung Juli 2011)


Offene Moschee: „Berührung mit fremden Kulturen“

GRÜNE Jugend Bottrop besichtigt die DITIB-Merkez-Moschee

Am Samstag, 30. April 2011, lud die größte türkische Gemeinde Bottrops zum Tag der offenen Tür in ihr Gotteshaus an der Prosperstraße. Geboten wurde neben einer informativen Führung durch die DITIB-Merkez-Moschee ein spannender Austausch mit muslimischen Gläubigen wie auch der Genuß von delikaten und vor allem frisch selbst gemachten türkischen Spezialitäten.

Nach persönlicher Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Gemeinde, Nurettin Bozkurt, wurde die GRÜNE Jugend Bottrop, vertreten durch Naëmi Fenske, Jessica Kühn, Anne Rüdel, Julia Rüdel, Leonie Sieger und Luca Schulze von der Dialogbeauftragten Sati Kayabasi in Empfang genommen. Kayabasi selbst leitete die anschließende Führung durch den wichtigsten Ort der Stadt für Bottrops gläubige Muslime. Im Gegensatz zu christlichen Kirchen verzichtet die Moschee auf auffällige Fassaden, Türme oder Fenster. Nicht ohne Grund, wie Sati Kayabasi erklärt: „Wir Muslime beten keine Heiligen an, haben keine Götzen. Unser einziger Gott, zu dem wir aufschauen, ist Allah“.

Damit die Gläubigen aber beim Gebet, dass traditionell freitags gemeinschaftlich durchgeführt wird, ungestört sind, sind die Fenster sichtgeschützt, wenn auch nicht verziert. So schlicht die Fassade, so eindrucksvoll präsentiert sich die Innenausstattung der Moschee. Schwere Teppiche säumen den Boden, der nicht mit Schuhen betreten werden darf, einheitlich gekachelte Wände zeigen orientalische Ornamente. Diese Kacheln, erklärt Kayabasi, die speziell für Führungen durch die Moschee ausgebildet wurde, stammen ursprünglich aus der Türkei. Auch das Anbringen übernahmen seinerzeit dafür eigens angereiste Fachleute aus der Türkei.

Während der Führung erhielten die TeilnehmerInnen viele Informationen über die Religion des Islam. Der Imam beispielsweise, also der muslimische Prediger, wird für fünf Jahre nach Deutschland entsandt, um in einer deutschen Moschee Dienst zu tun. Danach kommt ein neuer Imam, während der vorherige Prediger wieder in seine Heimat zurück kehrt. Für Sati Kayabasi sind solche Feste ein schöner Anlass, Vorurteile abzubauen. „Man kann sich nur mit etwas anfreunden, wenn man es näher kennen lernt“, ist Kayabasi überzeugt. Aus diesem Grund fände auch das Begegnungsfest einmal jährlich statt und lädt Deutsche ein, sich näher über die fremde Religion zu informieren.

Doch die Muslime wussten auch anderweitig zu glänzen. Nach der informativen Führung durch die Moschee erhielten die GRÜNEN auch Einblick in den Handwerksmarkt im Keller des Gemeindegebäudes, wo handgearbeitete, südländische Handwerksarbeit präsentiert wurde. Auch danach war der spannende Tag noch nicht beendet. Was wäre ein Besuch auf türkischem Fest ohne Speis und Trank in der Landestradition zu genießen? Ob frisch gefertigte türkische Pizza, Fleischspieß im Teigmantel oder dem traditionellen schwarzen Tee: Die türkische Küche und Gastfreundschaft möchte in Deutschland auf jeden Fall niemand mehr missen. Die GRÜNE Jugend Bottrop nahm das Angebot der Gemeinde in Zukunft gemeinsame Aktionen zu planen gerne an und hofft, dass diese auch realisiert werden können. (Kai und Jessica Kühn, Mai 2011)

GRÜNE Jugend Bottrop wählt neuen Vorstand für 2011

Naëmi Fenske im Amt bestätigt

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 27. November 2010 hat die GRÜNE Jugend Bottrop einen neuen Vorstand gewählt. Naëmi Fenske (23 Jahre) wurde als Sprecherin im Amt bestätigt. Als zweiter Sprecher steht jetzt Christian Heinz (20 Jahre) an ihrer Seite. Als Kassiererin wurde erneut Carina Nitsche (22 Jahre) gewählt, Beisitzerinnen sind Leonie Sieger (18 Jahre), Julia Rüdel (21 Jahre) und Anne Rüdel (23 Jahre).

Naëmi Fenske betont die Schwerpunkte des Jahres 2011: „Wir wollen weiterhin für die Teilhabe Jugendlicher am politischen Leben kämpfen. Außerdem steht für uns die Energiepolitik ganz oben.“ Christian Heinz ergänzt: „Diese Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung darf nicht unkommentiert bleiben. Weitere Aktionen gegen die Verlängerung der Atomlaufzeiten sind in Planung. Ein Anfang war die Demonstration in Ahaus am 12. Dezember 2010, an der sich die GRÜNE Jugend Bottrop beteiligt hat.“ (US, Dezember 2010)

GRÜNE Jugend Bottrop: „Wohin mit dem Atommüll“?

Anti-Atom-Flashmob verdeutlicht vom Atommüll ausgehende Gefahren

Anti-Atom-Flashmob in der Bottroper Innenstadt

„Wohin mit dem Atommüll“, so lautete das Motto bei der gemeinsamen Aktion der GRÜNEN Jugend Bottrop und des Bottroper Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die am 13. November 2010 in der Bottroper Innenstadt trotz des strömenden Regens stattfand.

Bei dieser bisher einmaligen Aktion wurden Attrappen von Atommüllfässern von drei Personen in Strahlenschutzanzügen auf den Berliner Platz getragen und abgestellt. Schon da staunten die BottroperInnen nicht schlecht. Um 11.00 Uhr fielen nacheinander zahlreiche Aktivisten neben den Fässern zu Boden, um symbolisch auf die vom Atommüll ausgehenden Gefahren aufmerksam zu machen. (US, Dezember 2010)

- Weitere Infos zum Anti-Atom-Flashmob: „Wohin mit dem Atommüll“? -
- Mehr Fotos vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Foto-Stream) -
- YouTube-Video vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Video-Stream) -
- Gorleben: Explosives Gas könnte Atommüll-Endlager verhindern -

GRÜNE Jugend Bottrop beim Anti-Atom-Flashmob im strömenden Regen auf dem Berliner Platz

Infos zum Plakat der GRÜNEN Jugend gegen "Rechte"

Zum Plakat „Mach das Kreuz an die richtige Stelle - Zeit für deine Stimme gegen Rechts“ der GRÜNEN JUGEND NRW haben Sabine Brauer, politische Landesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW, und Verena Schäffer, Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW Stellung bezogen.

„Wir respektieren die persönlichen Gefühle von Bürgerinnen und Bürgern, die sich durch die Plakatierung eines Hakenkreuzes verletzt fühlen. Wir haben uns dennoch nach ausführlicher Diskussion dafür entschieden, dieses eindeutige Symbol des Nationalsozialismus in dieser Form auf die Straße zu bringen. Unser Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die erstarkende Rechte in NRW zu lenken, die in Form von NPD und Pro NRW bei den Kommunalwahlen in insgesamt 87 Gemeinden und 13 Kreisen antreten wird. Einen Wahlerfolg der extremen Rechten wie bei der Kommunalwahl 2004, als insgesamt 79 Mandate in ganz NRW erreicht wurden, wollen wir verhindern!“ erklärt Verena Schäffer von der GRÜNEN JUGEND NRW. In NRW stellen die NPD und die für den Antiislamisierungskongress verantwortliche rechtspopulistische Pro-Vereinigung (als Pro Köln) MandatsträgerInnen in Kommunalparlamenten.

Sabine Brauer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN NRW ergänzt: „Wir haben uns mit diesem Plakat für den „Schock“ vor der Wahl entschieden, um den „Schock“ nach der Wahl zu verhindern. Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Frage der Darstellung von Hakenkreuzen im öffentlichen Raum hat uns darin bestärkt, diesen Weg zu gehen.“ Bei den Kommunalwahlen 2009 besteht eindeutig die Gefahr, dass die Anzahl der rechtsextremen MandatsträgerInnen steigt, wie auch aus dem aktuellen NRW-Verfassungsschutzbericht zur Partei NPD hervorgeht. In diesem steht: "Die Zahl der NPD-Mandate dürfte sich deutlich erhöhen, wenn die Partei weitgehend flächendeckend antritt."

Der Bundesgerichtshof hatte im Jahr 2007 entschieden, dass eine Darstellung von Symbolen verfassungswidriger Vereinigungen unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist. Im Urteil des 3. Strafsenats vom 15. März 2007 heißt es: „Der Gebrauch des Kennzeichens einer verfassungswidrigen Organisation in einer Darstellung, deren Inhalt in offenkundiger und eindeutiger Weise die Gegnerschaft zu der Organisation und die Bekämpfung ihrer Ideologie zum Ausdruck bringt, läuft dem Schutzzweck der Vorschrift ersichtlich nicht zuwider und wird daher vom Tatbestand des § 86 a StGB nicht erfasst.“ (US, Juli 2009)

- Bottroper GRÜNE unterstützen Einrichtung des Jugendhauses Kirchhellen -

- WAZ-Serie „Parteiennachwuchs im Wahlkampf - GRÜNE Jugend ...“ vom 22.07.2009 - 

 




GRÜNE Jugend in Bottrop

Den Kreisvorstand der GRÜNEN Jugend Bottrop bilden seit der Mitgliederversammlung am 27. November 2010:

 

SprecherInnen: Naëmi Fenske und Christian Heinz
Kassiererin: Carina Nitsche
BeisitzerInnen: Leonie Sieger, Julia Rüdel und Anne-Katharine Rüdel

Jugendliche, die sich für grüne Politk interessieren oder sich dafür engagieren wollen, sind herzlich eingeladen, dies mit der GRÜNEN Jugend gemeinsam zu tun. Sie trifft sich in der Regel zweiwöchentlich am Donnerstag ab 18:00 Uhr oder 19.00 Uhr in der Bottroper Geschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an der Osterfelder Straße 38. (US, Dezember 2008 - Aktualisierung August 2009, September 2009 und Dezember 2009 sowie Dezember 2010)

- WAZ-Bericht „Bottrop: GRÜNE Jugend bestätigt Sprecherin Naëmi Fenske im Amt“ vom 08.12.2008 -
- WAZ-Serie „Parteiennachwuchs - GRÜNE Jugend wirbt für ein Jugendparlament“ vom 22.07.2009 -