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GRÜNE Bottrop zu den Protesten gegen Großbanken

Zum Protest gegen Banken auf dem Bottroper Pferdemarkt am 22. und 29. Oktober 2011 (11.00 Uhr) äußern Melanie Fraas und Andreas Klodt für den GRÜNEN Kreisvorstand Bottrop und Andrea Swoboda für die GRÜNE Fraktion im Rat der Stadt Bottrop:

„Die „Occupy Together“-Bewegung ist Ausdruck eines zunehmenden Unverständnisses der Menschen gegenüber den intransparenten Marktmechanismen u.a. in der Finanzwirtschaft und den hiermit einhergehenden sozialen und gesellschaftlichen Verwerfungen. Sie wirft zutreffend und berechtigt die Frage auf, ob die Macht Weniger das Wohl (und Wehe!) Aller bestimmen darf. Die (weltweiten) Demonstrationen begründen keine „Krise der demokratischen Systeme“,  sondern wenden sich im Gegenteil gegen die zunehmende „Entdemokratiesierung“ der Gesellschaft. Politik wird bereits in einem unerträglichen  Maße ohne demokratische Legitimation „von den Märkten getrieben“. So mag das Schnüren von immer kostspieligeren Rettungspaketen zwar kurzfristig „alternativlos“ und Sachzwängen geschuldet sein, wenn der europäischen „Schuldenkrise“ keine (Welt-)Wirtschaftkrise folgen soll.  Mittel- und langfristig aber bedarf es einer an das Wohl aller ausgerichteter Re-Regulierung der Märkte, bis hin zur Beantwortung der Frage, ob das bestehende System überhaupt noch durch Reformen in die Lage versetzt werden kann, den Anforderungen einer globalisierten Welt zu genügen. Ansonsten droht die Dauerkrise. Das neo-liberale Credo sich selbst regulierender freier Märkte hat sich jedenfalls als fataler Irrglaube erwiesen.

Wir, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, unterstützen diese Demonstrationen – auch wenn wir nicht alle Forderungen teilen. Wir wollen nicht, dass diese Demonstrationen in Europapopulismus oder gar Europafeindlichkeit abgleiten – auch deshalb suchen wir den Dialog. Unser Ziel ist ein vereintes, demokratisches und solidarisches Europa, in dem die entfesselten Finanzmärkte an die Leine gelegt und endlich Konsequenzen aus der Finanz- und Wirtschaftskrise gezogen werden. Die dringende Einführung einer Finanztransaktionssteuer und die angemessene Beteiligung privater Gläubiger wie gerade der Banken sind unsere zentralen Forderungen. Es geht heute darum, den Primat der Politik und unserer demokratischen Institutionen zurückzugewinnen. Das Entstehen einer neuen internationalen Bewegung mit Aktionen in fast 1.000 Städten ist ein gutes Signal für mehr Demokratie in der Globalisierung. Auch wir glauben, dass nur ein Mehr an Demokratie aus der Krise führt.

Am Wochenende (22./23. Oktober 2011) plant attac neue Aktionen in Berlin, Frankfurt und anderen Städten. Auch für Bottrop ist am Samstag eine Protestveranstaltung geplant. Die Menschen auf diesen Versammlungen kommen aus allen Teilen der Bevölkerung, sie sind also keine Plattform für Parteipolitik, wir sind dort als Partei nicht angefragt und werden auch nicht als Partei „offiziell“ auftreten. Dies schließt selbstverständlich nicht aus, dass wir uns als Bürger und Bürgerinnen an den Protesten beteiligen.“ (Oktober 2011)


GRÜNE zur NPD-Demo in Bottrop am 8. Oktober 2011

GRÜNER Vorstand zur NPD

Zur „Mahnwache“ der NPD auf dem Bottroper Rathausplatz am 8. Oktober 2011 beziehen die GRÜNE Vorstandssprecherin Melanie Fraas und der GRÜNE Vorstandssprecher Andreas Klodt Stellung:


„Dass eine rechtsradikale, in ihrem eigenen Verständnis dem Gedankengut der Nationalsozialisten des 3. Reiches verbundene Partei, provokativ öffentlich auftritt und Angst vor einer angeblichen Islamisierung schürt, erinnert in fataler Weise an die antisemitische Propaganda der Nationalsozialisten mit den bekannten Folgen. Dass Pro-NRW und andere versuchen, mit dem Deckmäntelchen der Bürgerlichkeit dieses rassistische Gedankengut hoffähig zu machen, erschreckt und macht uns GRÜNE wütend. Eine der Lehren aus dem Nationalsozialismus war die Verankerung der Glaubens- und Religionsfreiheit  im Grundgesetz (Art. 4 Grundgesetz - GG), die zum Kernbereich der Verfassung zählt. Wer dieses Freiheitsrecht in Frage stellt und den Bau eines Gotteshauses, hier einer Moschee, zum Anlass nimmt, die Freiheit des Glaubens und der Religion zur Disposition zu stellen, legt die Axt an die Fundamente unserer Demokratie und vergiftet die Gesellschaft. Wir GRÜNEN werden uns – wie auch in der Vergangenheit – gemeinsam mit anderen diesen antidemokratischen Tendenzen entgegen stellen.“ (Oktober 2011) 

 



Bezirksverband Ruhr: Wiederwahl von Andrea Swoboda

Andrea Swoboda

Vorstandssprecherin des Ruhrgebietes einstimmig wiedergewählt

 

Seit dem Jahr 2005 engagiert sich die 42jährige Bottroperin Andrea Swoboda, die seit 2004 Ratsfrau und Fraktionsvertreterin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bottrop ist, für das Ruhrgebiet.

Vorstandssprecherin Andrea Swoboda äußert dazu: „Wir GRÜNEN haben unsere Position im Ruhrgebiet mit den letzten Wahlen immer wieder bestätigt und dazu ausbauen können. Das zentrale Thema ist und bleibt die Gestaltung der Energiewende. Gerade das Ruhrgebiet muss Blockaden überwinden, die Umwelt und Arbeit scheinbar zu Gegensätzen macht. Und das gelingt nur durch eine profilierte Wirtschaftspolitik. Wenn die ökologische Transformation beispielsweise der Altindustrien gelingt, dann kann das Ruhrgebiet Anschluss halten an technologische Entwicklungen. Dem Energiestandort Ruhrgebiet kommt dabei eine besondere Vorreiterrolle zu, die durch den Wettbewerb des Initiativkreises Ruhr die Augen und Erwartungen auf meine Heimatstadt Bottrop als „InnovationCity Ruhr“ lenkt.“

Andrea Swoboda erklärt zu InnovationCity Bottrop: „Der Sieg bei diesem Wettbewerb kann zwar eine riesige Chance für Bottrop sein. Es steht jedoch mehr auf dem Spiel: Bottrop als Modellregion muss in den Bereichen Neue Energien, Stadtentwicklung, Gebäudesanierung und Verkehr neue und umsetzbare Konzepte entwickeln, von denen das gesamte Ruhrgebiet und Regionen darüber hinaus profitieren können. Die Partnerkonferenz am 2. September 2011, an der wir GRÜNEN ebenfalls teilgenommen haben, bringt die Unternehmen und viele andere Akteure zusammen und kann dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn konkrete Strategien der beteiligten Unternehmen mit konkreten eigenen Finanzierungskonzepten einhergehen.“

Der Vorstand des GRÜNEN Bezirksverbandes Ruhr stellt sich für die Zukunft personell erweitert und gestärkt auf: Andrea Swoboda (Sprecherin), Börje Wichert (Sprecher), Dirk Gleba (Kassierer) und die BeisitzerInnen Tina Jelveh, Mario Krüger, Birgit Beisheim, Andreas Blanke, Merhrdad Mostofizadeh, MdL und Daniela Schneckenburger, MdL. (US, August 2011 - Aktualisierung September 2011)


Flashmob: Keine Schließung der Stadtteilbibliothek Boy!

In der Kritik: Kulturpolitik der Stadt Bottrop

Im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts 2011 der Stadt Bottrop wurden im Bereich der Kultur erhebliche Kürzungen vorgenommen. Unter anderem ist davon die „Stadtteilbibliothek Boy“ betroffen, deren Schließung in den Sparplänen enthalten ist. Hierdurch sollen Kosten in Höhe von ca. 35.000 Euro eingespart werden. Es handelt es sich hierbei im Wesentlichen um Personalkosten für zwei hauptamtlich Beschäftigte. Mietkosten fallen nicht an, da sich die Räumlichkeiten im Eigentum der Stadt Bottrop befinden. Über eine mögliche Folgenutzung der Räumlichkeiten ist nichts bekannt. Zurzeit engagieren sich neun Kräfte ehrenamtlich in der Stadtteilbibliothek.

Im Laufe der Zeit hat sich ein funktionierendes soziokulturelles Projekt entwickelt, das neben den klassischen Aufgaben einer Bibliothek die Integrationsarbeit in den Vordergrund rückt. Die Bibliothek bietet die Möglichkeit, dass sich Deutsche und Migrantenkinder austauschen, gemeinsam miteinander spielen, lesen, singen und basteln. Es sind wundervolle Kooperationen mit Schulen und Kindergärten entstanden. Damit kommt der Bibliothek im Bereich der Integration und Bildung eine besonders große Bedeutung für den Stadtteil Boy zu. Die Bibliothek stellt auch einen wichtigen Anlaufpunkt für die BewohnerInnen des benachbarten Seniorenzentrums dar. Die Schließung der Bibliothek würde also das über Jahre selbst entwickelt funktionierende Konzept und die Arbeit insbesondere auch der neun ehrenamtlichen MitarbeiterInnen zerstören. Angesichts der bestehenden Integrations- und Bildungsproblematik ist es unerklärlich, ein über Jahre gewachsenes und funktionierendes Konzept einfach aufzugeben!

Wir sagen NEIN zur Schließung der Stadtteilbibliothek Boy! Der Flasmob am 18. Juni 2011 um „5 vor 12“ (11.55 Uhr) in der Bottroper Hansastraße am ehemaligen Mensingbrunnen - laut aus einem Buch vorzulesen - drückte erneut den diesbezüglichen Unmut über die Schließungspläne aus. Damit wurde ein weiteres Zeichen dafür gesetzt, einen Denkprozess auszulösen, dieses Vorhaben nochmals zu überdenken. Bereits am 16. Juni 2011 hatte um 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung in der GRÜNEN Geschäftsstelle (Osterfelder Straße 38) hierzu stattgefunden. (Juni 2011)

Energiewende: Bottroper GRÜNE sammeln Unterschriften

"5 vor 12": Protest- und Informationsveranstaltung auf dem Berliner Platz - "Bottrop muss ATOMstromFREI werden"


Unter dem Motto "5 vor 12 für eine Energiewende“ fand am 21. Mai 2011 auf dem Berliner Platz eine Protest- und Informationsveranstaltung der Bottroper GRÜNEN statt. Mit dabei: der (anti-)atompolitische Sprecher der NRW-Landtagsfraktion der GRÜNEN, Hans Christian Markert, und der Liedermacher Klaus Lange. Während Klaus Lange für den musikalischen Background sorgte, lieferte Atomexperte Hans Christian Markert in seiner Rede die Basis für die weiteren Diskussionen am Infostand der GRÜNEN. Moderiert wurde die Veranstaltung von Naemi Fenske, Sprecherin der GRÜNEN Jugend Bottrop.

Die Veranstaltung ist Teil einer Initiative von Kreisverband, Ratsfraktion und Grüner Jugend, die sich zum Ziel gesetzt hat, die „InnovationCity Bottrop“ atomstromfrei zu machen. Die Stadt bezieht nach wie vor einen Teil ihres Stroms aus konventioneller Erzeugung und damit auch aus Atomkraft. „Wer als „InnovationCity“ eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung, Förderung und Nutzung moderner Energiekonzepte übernehmen will, muss auch deutlich JA sagen zu regenerativen Energien und NEIN zu Atomstrom“, so die Sprecherin der GRÜNEN, Melanie Fraas. Zu diesem Zweck sammeln die GRÜNEN Unterschriften unter der Überschrift „Unsere Stadt muss ATOMstromFREI werden!". Die Listen liegen neben der GRÜNEN Geschäftsstelle (Osterfelder Straße 38) unter anderem auch in den Verkaufsräumen von Bio Bukes (Prosperstraße 55), Dönerhaus Bottrop (Kirchhellener Straße 270), Spickermanns Bioladen (Im Fuhlenbrock 152), Vitaminkorb Van Dyck (Osterfelder Straße 115) und Transfair-Copy-Eck (Prosperstraße 31) aus.

Die Initiative richtet sich aber auch an alle, die noch privat oder gewerblich Strom aus konventioneller Energieerzeugung beziehen. Ein Wechsel des Stromanbieters erfordert keinen großen Aufwand und preislich sind die Anbieter regenerativer Energien längst konkurrenzfähig, teilweise sogar günstiger. Wichtig dabei: nicht überall, wo „Öko“ draufsteht, handelt es sich wirklich um Tarife, die nachhaltig erzeugten regenerativen Strom enthalten. Viele Energieunternehmen kaufen regenerativ erzeugten Strom lediglich auf, um ihn als „Ökotarif“ an die Kunden weiterzugeben, ohne aber selbst in regenerative Energien zu investieren. „Hier wird nur eine erhöhte Nachfrage durch Zukauf bedient, nicht aber das Angebot entsprechend erhöht. Mittel- und langfristig führt dieser „Zwischenhandel“ nicht zu einem Ausbau regenerativer Energien, sondern nur zu einer Verknappung des Marktes und damit zu einem überhöhten Preisniveau“, so Vorstandssprecher Andreas Klodt. Die GRÜNEN informieren daher regelmäßig über Anbieter, die selbst und ausschließlich in regenerative Energien investieren. Informationsmaterial kann über die GRÜNE Geschäftsstelle bezogen werden. (Melanie Fraas/Andreas Klodt, Mai 2011)

Grafenwald: Liedermacher Klaus Lange singt "AKW NEE"

Bottrop: „Unsere Stadt muss ATOMstromFREI werden!“

Ulrich Schnirch

Konsequenzen aus den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima ziehen: Unterschriftenaktion „Atomkraft? NEIN danke!“

Am 23. April 2011 startete die Bottroper Unterschriftenaktion „Unsere Stadt muss ATOMstromFREI werden!“ am Bottroper Pferdemarkt vor der Hauptstelle der Sparkasse Bottrop (Sparkassenvorplatz). Mit der Aktion sollen „vor Ort“ Konsequenzen aus den Reaktorkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima angestoßen werden. Getragen wird die Initiative vom Bottroper Kreisverband und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der GRÜNEN Jugend Bottrop.


Startschuss: Für eine zukunftsfähige und bezahlbare Energieversorgung in Bottrop

Ulrich Schnirch, GRÜNER Sprecher im Bottroper Bau- und Verkehrsausschuss und GRÜNER Vertreter in der (nicht öffentlich tagenden) Bottroper Lenkungsgruppe Zukunft der Energieversorgung äußert dazu: „Wir wollen eine zukunftsfähige und damit atomfreie sowie bezahlbare Energieversorgung in der InnovationCity Bottrop: Wir sagen 25 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl aus Überzeugung: Atomkraft? NEIN danke!“ Dazu wird die Umweltpartei auch über die Möglichkeiten zum Ökostrombezug informieren. Aktuell sei bei vielen Menschen hier ein großes Interesse zu spüren - zumal Ökostromanbieter nicht selten sogar billiger seien.

Zum Hintergrund: In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 ereignete sich im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine, etwa 100 km nordöstlich der Millionenstadt Kiew, eine schwere Reaktorkatastrophe. In den darauf folgenden Tagen wurden große Mengen radioaktiver Stoffe in die Atmosphäre freigesetzt und mit den unterschiedlichen Luftströmungen je nach Wetterlage ungleichmäßig auch in unserer Region verteilt. 25 Jahre danach sorgt die Reaktorkatastrophe von Fukushima bei den Menschen in unserer Region erneut für Entsetzen. (US, April 2011 - Aktualisierung Mai 2011)

- WAZ-Bericht „Unterschriftenaktion: Viele Fragen zum Ökostrom in Bottrop“ vom 25.04.2011 –

Nicht jedes Ei kommt auch von glücklichen Hennen

Melanie Fraas

GRÜNE Bottrop: Nicht nur Ostern an Tierschutz denken

Die Bottroper GRÜNEN appellieren an die VerbraucherInnen, nicht nur anlässlich der Osterfeiertage, „kein Ei mit der 3 zu kaufen“. Eine 3 zu Beginn des auf den Eiern aufgedruckten Codes bedeutet, dass die Hühner eng zusammengepfercht in Käfigen leben. Hier können die Tiere jedoch kein artgerechtes Verhalten zeigen, denn für Scharren oder Flattern ist in den Legebatterien kein Platz.

Das Bundesverfassungsgericht hat die Kleingruppenhaltung von Legehennen Ende 2010 für grundgesetzwidrig erklärt. Die Bundesregierung hat jetzt bis März 2012 Zeit, die Legehennenhaltung neu zu regeln. „Bis dahin“, so die GRÜNE Kreisvorstandssprecherin Melanie Fraas, „sind die VerbraucherInnen gefragt, beim Einkauf Zeichen zu setzen und auf Eier zu verzichten, die aus nicht artgerechter Haltung stammen.“

Am besten sei es, so Fraas, sich für Eier aus ökologischer Erzeugung (Kennzeichnung „0“) zu entscheiden, da hier sicher gestellt ist, dass der gesamte Produktionsprozess artgerecht und ökologisch vertretbar ist. Für die VerbraucherInnen schwierig dagegen wird es bei Produkten wie Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen, die Eier überwiegend aus der Käfighaltung enthalten, ohne dass dies gekennzeichnet werden muss. Hier hilft es tatsächlich nur, Produkte zu kaufen, die aus bio- und ökologisch zertifizierter Produktion stammen. (April 2011)


Bottroper GRÜNE zur Wohnungsbauförderung 2011

Andrea Swoboda
Melanie Fraas

Das Urteil der GRÜNEN VertreterInnen Andrea Swoboda und Melanie Fraas: „Mies(er) Täuschungsversuch der Bottroper FDP“

Im März 2011 hat NRW-Bauminister Voigtsberger das neue Wohnungsbauförderungsprogramm des Landes im Ausschuss für Bauen und Verkehr des Landtags vorgestellt. Dies nahm der Bottroper FDP-Ratsherr Oliver Mies zum Anlass, der NRW-Koalitionsregierung von SPD und GRÜNEN unsoziale und kurz gedachte Kürzungswut vorzuwerfen (vgl. WAZ Bottrop vom 29.03.2011):

„Was für ein Mies(er) Täuschungsversuch des Bottroper FDP-Ratsherrn Oliver Mies“, urteilen die bündnisgrüne Ratsfrau und Bottroper Delegierte für den NRW-Landesparteitag Andrea Swoboda und die Sprecherin des Bottroper Kreisverbandes Melanie Fraas. „Die rot-grüne NRW-Landesregierung richtet die Förderpolitik endlich an sozial-ökologischen Kriterien aus. Die schwarz-gelbe Politik des Substanzverzehrs beim Wohnungsbauvermögen des Landes wird nun beendet und wieder auf ein nachhaltiges Wirtschaften umgestellt. Schwerpunkte liegen bei der energetischen Gebäudesanierung und beim sozialen Wohnungsbau.“

GRÜNE Kritik an NRW-Vorgängerregierung: „Schwarz-Gelb hat die Wohnraumförderung ausgeblutet“

Zum einen wurde als Gipfel der CDU-FDP-Abbruchpolitik in der sozialen Wohnraumförderung das Wohnungsbauvermögen des Landes in die NRW.BANK als haftendes Stammkapital integriert. Zum anderen wurde dem Wohnungsbauvermögen Lasten im Umfang von 150 Millionen Euro pro Jahr übertragen. Damit wurde einerseits der Haushalt des Finanzministers entlastet – auf der anderen Seite aber das Wohnungsbauvermögen massiv belastet. Weiterhin wurde von der schwarz-gelben Landesregierung 2007 die Ausgleichsabgabe abgeschafft hat. Folge: 35 Millionen Euro fehlen dem Landeswohnungsbauvermögen. Dem FDP-Ratsherr müsste bekannt sein, dass aus den jährlichen Überschüssen aus dem Wohnungsbauvermögen in den Jahren 2007 und 2008 zur Finanzierung des Grundstückfonds Mittel in einer Größenordnung von 44 Millionen Euro abgeschöpft wurden. So wurden Teile des Haushaltsplans des Bauministeriums aus dem Wohnungsbauvermögen finanziert und dieses Geld sozusagen damit dem Finanzminister überwiesen.

Deswegen ist auch der CDU-FDP-Antrag geradezu heuchlerisch, der die Überschrift "Klares Bekenntnis zur sozialen Wohnraumförderung ablegen: bedarfsgerechte soziale Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen beibehalten". Hiernach sollen im NRW-Landeshaushalt mindestens 1 Milliarde Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitgestellt werden. Vor dem Hintergrund, dass die abgewählte Landesregierung das Wohnungsbauvermögen durch Umschichtungen aus dem Landeshaushalt finanziell ausgetrocknet hat und schon vor der Wahl wusste, dass als Folge in den kommenden Jahren maximal 800 Mio. Euro zur Verfügung stehen können, war dieser Antrag ein schlechter Scherz und die Kritik von FDP-Ratsherr Mies ein Mies(er) Täuschungsversuch. (April 2011)


Forderung nach Ausstieg aus der Atomenergie

Bottroper Mahnwache gegen Atomkraft

Überparteilicher Aufruf zur Mahnwache in Bottrop von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DKP, BUND, Jusos, SPD, GRÜNER Jugend, NABU, Linken und ÖDP 


Am Samstag, 19. März 2011, fand zwischen 11 und 12 Uhr in der Bottroper Hansastraße (ehemaliger Mensingbrunnen) eine Mahnwache mit etwa 200 TeilnehmerInnen zu den Geschehnissen in Japan statt. Bereits am 14. März 2011 hatte es, wie in 450 weiteren Städten in Deutschland, auch in Bottrop eine Mahnwache gegeben. Insgesamt nahmen bundesweit weit mehr als 100.000 Menschen teil. Der Aufruf zur Teilnahme an der Bottroper Mahnwache und die nachfolgende gemeinsame Erklärung wurde von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DKP, BUND, Jusos, SPD, GRÜNER Jugend, NABU, Linken und ÖDP unterstützt:

„Mit Entsetzen, tiefer Trauer und wachsender Wut nehmen wir hilflos aber nicht sprachlos die mittlerweile unaufhaltsam voranschreitende atomare Katastrophe in Japan wahr. Wir gedenken der tausenden Toten des Erdbebens und des Tsunamis, der Verletzen und derer, die ihre Heimat verloren haben. Wir hoffen inständig, dass die Folgen der außer Kontrolle geratenen Atomreaktoren das Leid der Menschen in Japan nicht weiter ins Unermessliche steigern.


Die Entwicklung in Japan führt uns vor Augen, wie wenig wir in der Lage sind, die Atomkraft zu beherrschen. Wir erleben, was es bedeutet, wenn durch blinden Glauben an die technische Machbarkeit, Gewinnstreben und ideologischer Verblendung das Leben und die Gesundheit der Menschen aufs Spiel gesetzt wird. Wir sind erschüttert über die Ignoranz derer, die uns auch angesichts der schrecklichen Bilder aus Fukushima einreden wollen, Atomkraft sei eine sichere, saubere und beherrschbare Energiequelle.


Die Atomkatastrophe von Fukushima zeigt uns, dass unser aller Phantasie nicht ausreicht, um alle möglichen Schadenszenarien, die zu einem Versagen der Technik führen können, vorherzusehen und uns davor zu schützen. Ein Versagen auch noch so ausgeklügelter Sicherheitsvorkehrungen ist überall und jederzeit möglich.


Wir sind nicht bereit, dieses sog. „Restrisiko“, das weder quantifizierbar noch dessen Qualität abschätzbar ist, als alternativlos hinzunehmen. Wir sind nicht willens, uns weiter einreden zu lassen, dass durch eine Überprüfung der Sicherheitsstandards die Nutzung der Atomenergie sicher wird.


Es gibt angesichts der möglichen und uns nun nochmals deutlich vor Augen geführten Gefahren außer den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger keinen Grund, an der Atomkraft als Energiequelle festzuhalten. Die von der Bundesregierung unter Umgehung der Länder beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke muss umgehend zurück genommen, die acht ältesten und gefährlichsten Atommeiler sofort und dauerhaft vom Netz genommen werden.“ (US, März 2011)

Klaus Lange (BUND Bottrop), Reinhard Glowka (NABU Bottrop), Michael Gerdes (SPD Bottrop), Pascal Kaminski (Jusos Bottrop), Naëmi Fenske (GRÜNE Jugend Bottrop), Michael Gerber (DKP Bottrop), Sahin Aydin (Die.Linke Bottrop), Johannes Bombeck (ÖDP Bottrop) und Andreas Klodt sowie Melanie Fraas (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bottrop)

- YouTube-Videos über die GRÜNEN Anti-Atom-Aktivitäten in Bottrop -
- WAZ-Bericht „Mahnwache Bottrop: 17 Atomkraftwerke zu viel“ vom 20.03.2011 -

 


„Störfall Bundesregierung“: Frau Merkels Märchenstunde

Melanie Fraas
Andreas Klodt

Die Ereignisse in Japan zeigen der Menschheit mal wieder mit aller Grausamkeit, dass die Atomkraft eine durch den Menschen nicht beherrschbare Technologie ist. Keiner weiß, wie sich die Lage in den nächsten Stunden und Tagen im Krisengebiet weiter entwickeln wird.  Bleibt zu hoffen, dass es nicht zu dem befürchteten Super-GAU kommen wird. In diesem Zusammenhang ist es schon erstaunlich, dass die Bundesregierung plötzlich zurück rudert und mit hohlen Phrasen immer und immer wieder erklärt, dass es sich bei der Atomkraft um eine Brückentechnologie handelt und sie den Wechsel zu regenerativen Energien vorantreiben möchte.

Wir sind beeindruckt von dieser Aussage, haben genau diese Personen doch erst im Herbst letzten Jahres die Laufzeiten um 10 - 15 Jahre für unsere Schrottmeiler verlängert, Subventionen zum Umschwung auf erneuerbare Energien gestrichen und so der Atomindustrie dreistellige Milliardengewinne gesichert. Das wirkt so unglaubwürdig und verlogen, dass es schwerfällt  auch nur im Ansatz daran glauben zu können. Einen Atomkompromiss zu Gunsten der Atomlobby zu kreieren, indem eine Gesetzesänderung vorbei am Bundesrat durchgesetzt wird, weil die Mehrheit in den Ländern fehlte, war schon eine ziemlich unverschämte Aktion. Bleibt abzuwarten, ob es sich hierbei überhaupt um eine verfassungskonforme Vorgehensweise gehandelt hat.

 

Nun stehen in diesem Jahr bekanntlich zahlreiche Landtagswahlen an, da wird wieder in die Trickkiste gegriffen, es könnten doch Stimmen verloren gehen. Voran geschickt wird Umweltminister Röttgen, dem man/frau seine Sorge um die Reaktorsicherheit noch wohlwollend abnehmen möchte, der aber offensichtlich weder  das politische Gewicht noch das erforderliche Rückgrat und vermutlich auch nicht den Willen besitzt, um die derzeitige Atompolitik in Gänze auf den Prüfstand zu stellen. Bei der Frage der Laufzeitverlängerung hat er das hinlänglich bewiesen. Gefolgt von Bundeskanzlerin Merkel, die ankündigt die Reaktorsicherheit deutscher AKWs solle überprüft werden. Jetzt schon, Frau Merkel? Sehr früh finden Sie nicht? Das ist durchschaubare „Placebopolitik“ – regieren sieht anders aus.

 

Und die Atomindustrie macht schon mal klar, dass man in einer Demokratie über alles reden kann, wenn nur das Ergebnis feststeht und nicht in Frage gestellt wird. So erklärte RWE-Technikvorstand Gerd Jäger angesichts der zu diesem Zeitpunkt bereits bestätigten Kernschmelze in einem der Unglücksreaktoren, er sehe keinen Grund die jüngst beschlossenen  Laufzeitverlängerungen zu überdenken. Schließlich „gelten in Deutschland die höchsten Sicherheitsstandards“. Eine Feststellung übrigens, die an dieser Stelle und zu dieser Zeit an Dreistigkeit kaum noch zu überbieten ist. Denn genau diese Feststellung haben die Kraftwerksbetreiber in Japan vor der Katastrophe ebenfalls propagiert. Und das Japan kein technologisches Entwicklungsland ist, dürfte auch dem letzten Atomkraftbefürworter klar sein.

 

Fakt ist jedenfalls, dass es keine 100 % Sicherheit geben wird. Ein Fehler im Kühlsystem könnte auch in Deutschland zu einer nuklearen Katastrophe führen. Dabei ist es unerheblich wodurch eine solche Störung hervorgerufen würde. Die denkbaren Ursachen hierfür sind vielfältig; und die, an die wir gar nicht denken, unendlich. (Melanie Fraas und Andreas Klodt, März 2011)

„Mit Entsetzen und Trauer verfolgen wir die Katastrophe in Japan. Nachdem das Erdbeben und der Tsunami bereits tausenden Menschen das Leben gekostet hat, verschlimmert sich die Situation insbesondere im Atomkraftwerk Fukushima weiter. Das Ausmaß der Schäden ist noch lange nicht absehbar. Unsere Gedanken und Hoffnungen sind bei den Menschen in Japan. Ihnen gelten unsere Anteilnahme und unsere Trauer.“  Andreas Klodt und Melanie Fraas (Vorstandssprecher/in, 13. März 2011)

Bottrop: Kreisverband der GRÜNEN wählt neuen Vorstand

Die Bottroper Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 9. März 2011 einen neuen Kreisvorstand gewählt. Neben Melanie Fraas (35 Jahre) und Andreas Klodt (46 Jahre), die zukünftig als Vorstandssprecher/in gemeinsam mit Jessica Kühn (24 Jahre) als Kreiskassiererin den geschäftsführenden Vorstand bilden, wählte die Versammlung Roger Köllner (48), Naëmi Fenske (23) und Norbert Heimeier (44) zu Beisitzern.

Vor der Entlastung des alten Vorstandes erfolgte eine Aussprache über die politische Arbeit des Jahres 2010, die durchgehend positiv beurteilt wurde. Insbesondere die Bereitschaft der Parteimitglieder, aktiv an Aktionen, Initiativen und Veranstaltungen mitzuwirken, wurde vom bisherigen Vorstandssprecher Roger Köllner hervorgehoben. Für die Bottroper GRÜNEN besonders erfreulich ist die Entwicklung der Mitgliederzahlen im Kreisverband, die deutlich über dem NRW-Landesdurchschnitt liegt. Der neue geschäftsführende Vorstand will hieran anknüpfen und das gemeinsame Engagement weiter verstärken.

Neben den klassischen Themen der GRÜNEN wie Umwelt und Naturschutz rückt angesichts leerer Kassen der Stadt Bottrop zunehmend der Abbau sozialer und kultureller Errungenschaften, wie unter anderem die Schließung der Stadteilbücherei Boy, in den Vordergrund. Vorstandssprecherin Melanie Fraas betont, wie wichtig es ist, durch kreative Aktionen Öffentlichkeit zu schaffen, um Fehlentwicklungen entgegen zu wirken. „Politisch spannende Jahre“ erwartet Vorstandssprecher Andreas Klodt angesichts der zu erwartenden Investitionen im Rahmen von „InnovationCity Bottrop“. „Wir wollen gemeinsam mit der bündnisgrünen Fraktion im Rat, den BezirksvertreterInnen und der Grünen Jugend dazu beitragen, politische Prozesse für die EinwohnerInnen transparent zu machen“. (US, März 2011)


GRÜNER Flashmob Bottrop: „Wohin mit dem Atommüll“?

Bottroper GRÜNE machen auf vom Atommüll ausgehende Gefahren aufmerksam

Bottroper GRÜNE organisieren erfolgreich Anti-Atom-Flashmob bei strömenden Regen in der Bottroper Innenstadt

„Wohin mit dem Atommüll“, so lautete das Motto bei der Aktion des Bottroper Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die am 13. November 2010 in der Bottroper Innenstadt trotz des strömenden Regens stattfand. Bei dieser bisher einmaligen Aktion wurden Attrappen von Atommüllfässern von Personen in Strahlenschutzanzügen auf den Berliner Platz getragen und abgestellt. Schon da staunten die BottroperInnen nicht schlecht. Um 11.00 Uhr fielen nacheinander zahlreiche Aktivisten neben den Fässern zu Boden, um symbolisch auf die vom Atommüll ausgehenden Gefahren aufmerksam zu machen.

Organisatorin Melanie Fraas, Bottroper Kreisvorstandsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ich bin begeistert über die sehr gute Resonanz bei dieser Idee. Neben unseren Mitgliedern haben die GRÜNE Jugend Bottrop und parteilose Atomgegner zu dem Gelingen beigetragen. Wir müssen Wege finden, das Thema an den Bürger heran zu tragen, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Mit dem Thema Atommüll werden sich noch viele Generationen nach uns beschäftigen müssen. Der produzierte Müll (Uran) hat eine Halbwertzeit von 700 Millionen Jahren. Leider wissen das die Wenigsten.“

Vorstandssprecherin Jessica Kühn und Vorstandssprecher Roger Köllner ergänzen: „Gerade mit der Laufzeitverlängerung dreht die Bundesregierung das energiepolitische Rad um Jahrzehnte zurück und versucht, die Energiewende mit Atomausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien zu beenden. Schrottreaktoren, wie Brunsbüttel oder Biblis, sollen noch viele Jahre laufen können, obwohl sie etwa gegen Flugzeugabstürze nicht gesichert werden können. Die Bundesregierung macht einen schmutzigen Deal Geld gegen Sicherheit. Spült dieser Deal doch viele Milliarden Euro Extra-Profit in die Kassen der Atomkonzerne“. (US, November 2010 - Aktualisierung Dezember 2010)

 

- Spiegel.de-Bericht "Gorleben: Explosives Gas könnte Atommüll-Endlager verhindern" -

- You Tube-Video vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Video-Stream) -

- GRÜNE Fotos vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Foto-Stream) -

 

GRÜNER Anti-Atom-Flashmob bei strömenden Regen in der Bottroper Innenstadt

GRÜNE Mitglieder zur NRW-Koalition 2010 - 2015

Andrea Swoboda
Jessica Kühn

Bottroper GRÜNE stimmen dem Koalitionsvertrag mit der SPD zu: „Auch Umweltverbände begrüßen die Ergebnisse im Energie- und Klimaschutzkapitel“ - "Positive Effekte auch für Bottrop"

Der Bottroper Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 8. Juli 2010 ausführlich über den Entwurf des Koalitionsvertrages 2010 - 2015 von SPD NRW und GRÜNEN NRW beraten. Eine Delegation der Bottroper GRÜNEN war auch bei der Landesdelegiertenkonferenz (LDK), dem Landesparteitag der GRÜNEN NRW, in Neuss am 10. Juli 2010 dabei. Dort stimmten die GRÜNEN Delegierten dem NRW-Koalitionsvertrag mit der SPD mit großer Mehrheit zu.

Die Bottroper Parteitagsdelegierten Andrea Swoboda und Jessica Kühn fassen die Beratung der Bottroper Mitgliederversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen: „Wir GRÜNEN haben im Landtagswahlkampf für eine sozial-ökologische Wende für NRW gekämpft und in diesem Sinne trägt auch der Koalitionsvertrag unsere GRÜNE sozial-ökologische Handschrift: Im Bereich Bildung wird das Studieren ohne Studiengebühren auch den finanziell Schwächeren den Weg in die Universität ermöglichen. Auch können Kommunen nun die Initiative für Gemeinschaftsschulkonzepte ergreifen. Das schulische Mittagessen wird künftig für SGB-II-LeistungsbezieherInnen mit einem Euro pro Mahlzeit bezuschusst. Wir begrüßen die klare grüne Handschrift auch im Verkehrsbereich des Koalitionsvertrags. Die Forcierung des Sozialtickets wird auch einkommensarmen Menschen die Fahrt mit Bus und Bahn ermöglichen. Einzelne noch offene Fragestellungen im Verkehrsbereich werden wir in enger Abstimmung mit der Landesebene im Weiteren bearbeiten.“

Verbände begrüßen Energie- und Klimaschutzkapitel der Koalitionsvereinbarung für NRW

Dass die Umwelt-, Naturschutz- und Entwicklungsverbände die Ergebnisse im Energie- und Klimaschutzkapitel der Koalitionsvereinbarung für NRW begrüßen, ist den GRÜNEN in Bottrop besonders wichtig. Als ein erfreulich klares Bekenntnis zu einer anspruchsvollen Klimaschutzpolitik und einer grundlegenden Modernisierung der Energiewirtschaft in NRW bewerten die Verbände Deutsche Umwelthilfe, BUND Nordrhein-Westfalen, NABU Nordrhein-Westfalen, Germanwatch, Campact und Klima-Allianz das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Nordrhein-Westfalen. Während Union und FDP in Berlin mit ihrem Einsatz für Atom und Kohle dafür kämpfen, überholte Strukturen deutschlandweit zu konservieren, setze NRW nun auf den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Andrea Swoboda: „Für starke Kommunen – für ein handlungsfähiges Bottrop“

Gerade als Fraktionsvorsitzende begrüßt Andrea Swoboda die Einigung zwischen GRÜNEN und SPD im Bezug auf die Kommunen: "Es werden zügige Konsolidierungshilfen in Aussicht gestellt für durch Altschulden besonders belastete Gemeinden. Ergänzt wird dies durch die Entwicklung einer gerechten Gemeindefinanzierung, die die Grundlage für das Verhältnis zwischen dem Land NRW und der Stadt Bottrop bildet. Die von Schwarz-Gelb beschlossenen strukutrellen Verschlechterungen im Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) werden von Rot-Grün zurückgenommen. Auch soll die anteilige Belastung der Kommunen an den Einheitslasten dauerhaft dann entfallen, wenn die Kommunen, die zurzeit dagegen klagen, mit ihrer Klage Erfolg haben. Bis zur Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes NRW werden diese Belastungen den Kommunen gestundet. Es ist ein Gewinn für die Kommunen mit Nothaushalt, die kommunalaufsichtlichen Beschränkungen zu lockern, und ihnen mehr Flexibilität und den Zugang zu Förderprogrammen zu ermöglichen. Und schon im Vorfeld wirkte sich die rot-grüne Koalition positiv auf Bottrop aus. Das dritte Kindergartenjahr hätten wir in Bottrop ohne die Aussicht auf die rot-grüne NRW-Regierung nicht beitragsfrei lassen können.“ (US, Juli 2010)

- Wahlkreis 76 (Bottrop): Ergebnis der Landtagswahl 2010 -

 

Bottroper Fraktionsvorsitzende und Landesdelegierte Andrea Swoboda mit dem Bottroper Kreiskassierer Norbert Heimeier bei der GRÜNEN Landesdelegiertenkonferenz in Neuss am 10. Juli 2010

 

 

GRÜNE Unterschriftenaktion: „Unsere Osterfelder Straße muss GRÜN bleiben!“


Umweltpartei sammelt erfolgreich Unterschriften für den Erhalt der Bäume an der Osterfelder Straße: Baumaßnahmen müssen Rücksicht auf Straßenbäume nehmen

Die Mitgliederversammlung des Bottroper Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat ihrem Unmut über den Umfang der Baumfällungen an der Osterfelder Straße im Bereich Heidenheck am 9. Juni 2010 Luft gemacht.

Roger Köllner, Vorstandssprecher des GRÜNEN Kreisverbandes: „Wir GRÜNE werden es nicht tatenlos hinnehmen, dass die schonungslose Fällpraxis und die mangelhafte und dazu verharmlosende Bürgerinformation in Höhe Heidenheck Vorbild für die anstehenden Baumaßnahmen der Osterfelder Straße bis zur Peterstraße werden. Die Osterfelder Straße als Eingangstor zu unserer Innenstadt würde bei diesem Vorgehen der Stadtverwaltung vom Baumbestand her über viele Jahrzehnte zurückgeworfen.“

Bereits in der Sitzung der Bezirksvertretung Bottrop-Mitte am 18. März 2010 hatten die GRÜNEN beantragt, bei Kanalsanierungsmaßnahmen der Stadt Bottrop Baumfällungen möglichst zu vermeiden und vorhandene Bäume bei erforderlichen Bauarbeiten angemessen zu schützen und zu sichern. Nach Darstellung der Bottroper Stadtverwaltung soll der Schutz des vorhandenen Baumbestandes alternativ zum Inlineverfahren – auch ohne Straßenaufbruch und Baugrube - möglich sein. Auf Nachfrage der GRÜNEN bestätigte das Bottroper Tiefbauamt in der Bezirksvertretung Bottrop-Süd am 10. Juni 2010 die Sorge der Umweltpartei, dass im Rahmen der weiteren Bautätigkeiten an der Osterfelder Straße zwischen Heidenheck und Peterstraße weitere Baumfällungen zu erwarten sind.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bottrop führen deshalb seit 14. Juni 2010 die Unterschriftenaktion für den Erhalt der Bäume an der viel befahrenen Landesstraße L 511 durch (Motto „Unsere Osterfelder Straße muss GRÜN bleiben: Baumfällungen vermeiden – Bäume bei Bauarbeiten schützen“). Hierzu wird die Umweltpartei auch Unterschriften für baumschonende Tiefbauarbeiten an der Osterfelder Straße im Rahmen von Infoständen sammeln. Zum Beispiel hat ein "Info-Stand" am Samstag, 19. Juni 2010, am Vitaminkorb "Van Dyck" an der Osterfelder Straße 115 ab 10.00 Uhr stattgefunden. Mit sehr großer Resonanz! 

Zentrale Anlaufstelle für die Unterschriftensammlung ist während der üblichen Öffnungszeiten (montags 16.00 – 21.00 Uhr, mittwochs und freitags 9.30 – 12.30 Uhr) die Geschäftsstelle der GRÜNEN an der Osterfelder Straße 38 in der Bottroper Innenstadt. Weitere Unterschriftenlisten liegen unter anderem in einer in der Nähe befindlichen Pizzeria an der Osterfelder Straße 70 aus! (US, Juni 2010)

- Bezirk Bottrop-Mitte: Straßenbäume an der Osterfelder Straße erhalten! -

- WAZ-Beitrag „Osterfelder Straße: Alle an einen Tisch für die Bäume“ vom 7. Juli 2010 –

Technischer Beigeordneter Norbert Höving schlägt die Fällung aller 93 Bäume zwischen Heidenheck und Peterstraße vor

 

 

Bottroper GRÜNE unterstützen Bürgeraktion zur RuhrStadt


GRÜNE empfingen die Fahne „RuhrStadtBottrop“ vor dem Rathaus am 20. Mai 2010: „Bottrop ist Teil der Metropolregion Ruhrgebiet“

Bottrop wird die Herausforderungen der Zukunft nicht alleine, sondern nur als Teil der Metropole Ruhr bewältigen können. Diese Herausforderungen übersteigen die Kräfte einzelner Städte und sind mit dem traditionellen Kirchturmdenken nicht zu bewältigen. Hier muss das Ruhrgebiet als Ganzes handeln können. Daher ist eine weitere Stärkung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) als Klammer der 11 kreisfreien sowie 42 kreisangehörigen Städte in vier Landkreisen notwendig.

Dazu äußert Andrea Swoboda, Vorsitzende der GRÜNEN Ratsfraktion Bottrop und Sprecherin des GRÜNEN Bezirksverbandes Ruhr: „Ich bin eine große Freundin der kommunalen Selbstverwaltung, aber die endet an den Stadtgrenzen. Auch der kommunale ÖPNV endet dort. Eine regionale Mobilitätsplanung und  Verkehrsentwicklung gibt es nicht. Eine wichtige Herausforderung für die Region Ruhr ist es jedoch, Mobilität nachhaltig zu sichern. Das Ruhrgebiet braucht somit eine eigene Regionalplanung, Mobilitätspolitik und Wirtschaftsförderung, dazu kommen noch Tourismus und Regionalmarketing. Was das Ruhrgebiet nicht braucht, das sind Diskussionsrunden von Dezernenten, die sich bei Konflikten selbst blockieren. Wir GRÜNE haben der Initiative darum unsere Unterstützung zugesichert.“

Und die Bottroper Vorstandsbeisitzerin Melanie Fraas, die neben Andrea Swoboda bei der Fahnenübergabe am 20. Mai 2010 vor dem Rathaus anwesend war, ergänzt: „Wir GRÜNE stehen für eine regionale Vernetzung und wollen den Regionalverband Ruhr zur Region Ruhr weiterentwickeln, die dort, wo es sinnvoll ist, staatliche sowie kommunale Aufgaben bündelt und durch direkte Wahlen legitimiert wird. Die Metropole Ruhr braucht endlich die gleichen Strukturen wie dies in erfolgreichen Regionen wie Hannover, Frankfurt und Stuttgart bereits seit Jahren der Fall ist. Die Bürgeraktion zur RuhrStadt greift diese Ideen auf und wird auch mit unserer Hilfe eine Diskussion in Gang setzen.“ (US, Mai 2010)

- Bürgeraktion RuhrStadt: "Wir gründen Deutschlands grösste Stadt" -
- WAZ-Bericht "Bürgeraktion: Viele Städte wollen Ruhrstadt-Flagge nicht" vom 20. Mai 2010 -

 



 

 

GRÜNE: Radstation am Berliner Platz kostenlos nutzbar

Marken-Logo: "R"adstation am Berliner Platz war beim Bottroper Gesundheitstag am 8. Mai 2010 kostenlos - eine Aktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bottrop

Mit dem Fahrrad zum 2. Bottroper Gesundheitstag und zum Einkauf – Appell an EinzelhändlerInnen

Der Bottroper Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat erfolgreich dafür geworben, mit dem Fahrrad zum Einkauf und zum Bottroper Gesundheitstag am Samstag, 8. Mai 2010, zu kommen. Die Umweltpartei hatte dazu eingeladen, das Velo kostenlos in der bewachten Radstation am Berliner Platz (neben Kaufland) abzustellen.

Ulrich Schnirch, verkehrspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender im Bau- und Verkehrsausschuss, erläutert die Aktion der Bottroper GRÜNEN: „Wir haben mit dieser ganztägigen Aktion aus Anlass des 2. Bottroper Gesundheitstages erfolgreich für die gesunde Form der Fortbewegung per Rad und die neue Radstation am Berliner Platz geworben. Gleichzeitig werden wir weiter an jene EinzelhändlerInnen herantreten, die ihren Kunden bisher die Kfz-Parkgebühr vergüten, auch das Ticket der Radstation zu erstatten.“

Am 8. Mai 2010 haben die GRÜNEN ab 10 Uhr aber auch die EinwohnerInnen über die Bottroper Radverkehrssituation und die Öffnung der Fußgängerzonen in der City für den Radverkehr informiert. Die GRÜNE Aktionsidee für eine kostenlose „Testmöglichkeit“ der Radstation am Berliner Platz entstand am Rande der Neueröffnung am 3. Mai 2010 zwischen dem Geschäftsführer der Radstation-Betreibergesellschaft und dem stellvertretenden Bauausschussvorsitzenden Schnirch. Die Gesellschaft für Stadtmarketing Bottrop mbH (GSB) war als Veranstalterin des Bottroper Gesundheitstages am 8. Mai 2010 über die GRÜNE Aktion einer kostenlosen Fahrradabstellmöglichkeit in der Radstation am Berliner Platz natürlich ebenfalls informiert und hat auch aktiv darauf hingewiesen. (US, Mai 2010)

- Stadt Bottrop: Neue Radstation Bottrop ZOB am 3. Mai 2010 eröffnet -
- WAZ-Beitrag „Fahradfreundliche Stadt: Radstation am Berliner Platz eröffnet“ vom 3. Mai 2010 -
- Stadt Bottrop: Fußgängerzonen für Radler geöffnet - Dezernent weihte Regelung am 23. April 2010 ein -
- WAZ-Bericht „Innenstadt: Nachts ist es ganz einfach“ vom 23. April 2010 (Öffnung der Fußgängerzonen für den Radverkehr) -
- WAZ-Bericht „2. Bottroper Gesundheitstag am 8. Mai 2010: Mitmachen und Ausprobieren“ vom 16. April 2010 -


GRÜNE Wirtschaftstour: MdB Jürgen Trittin in Bottrop

Bottroper Landtagsdirektkandidat Roger Köllner im Gespräch mit Jürgen Trittin, dem GRÜNEN Vorsitzenden der Bundestagsfraktion

Nach der Emschergenossenschaft mit Reiner Priggen (MdL) besuchten Bottroper GRÜNE mit ex-Bundesumweltminister Trittin (MdB) am 27. April 2010 die Fachhochschule Ruhr West

Zukunftsstandort.bottrop: „Zukunft beginnt …“

Für den Bottroper Landtagsdirektkandidaten Roger Köllner steht fest: „Das vom Bergbau geprägte Bottrop hat als Energiestadt der Zukunft gute Voraussetzungen, die nächste Stufe des Strukturwandels zu einer ökologisch und sozial geprägten Wirtschaft zu bewältigen. Dabei ist die Ausrichtung unserer Stadt als Wissensstandort unerlässlich, spielt doch die Vermittlung von Wissen eine elementare Rolle: Wir können uns deshalb glücklich schätzen, dass wir die Fachhochschule RuhrWest vor Ort haben.“

… mit der Fachhochschule Ruhr West und dem „Null Emissionen“-Campus

Die Fachhochschule Ruhr West setzt bewusst auf die Kooperation mit Schulen, dem Berufskolleg und den Institutionen der Stadt Bottrop, aber auch mit Unternehmen. Roger Köllner dazu: „Mit diesem Engagement können Industrie und Wissen zusammenwachsen. Wenn wir dann mehr Anstrengungen bei der Ausbildung und einen leichteren Zugang zu Studiengängen schaffen - ohne Studiengebühren - haben wir das nötige Fundament gelegt. Die Fachhochschule als Zero-Emission-Campus kann dabei Innovation und Umweltschutz modellhaft vereinen.“

Wie das konkret aussehen kann, haben die Bottroper GRÜNEN um den Bottroper Landesdirektkandidaten Roger Köllner am 27. April 2010 vor Ort besprochen mit Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN Fraktion im Deutschen Bundestag, Prof. Dr. Menzel, Präsident der Fachhochschule Ruhr West, Stefanie Hugot, Amt für Wirtschaftsförderung („Zukunftsstandort Bottrop“) und Stefan Beckmann, Leiter des Bottroper Umweltamtes. (US, April 2010 – Aktualisierung Mai 2010)

Umweltexperte Jürgen Trittin bei der Begrüßung durch Prof. Dr. Menzel und Bottroper GRÜNE

 

 


 

 

Bottroper GRÜNE unterstützen Großdemo in Ahaus

Bottroper GRÜNE mit Bärbel Höhn am 24. April 2010 in Ahaus im Rahmen einer bundesweiten Protestaktion für den Atomausstieg. Mehr Infos ...


GRÜNE Wirtschaftstour: MdL Reiner Priggen in Bottrop

Landtagsabgeordneter und Energieexperte Reiner Priggen (links) im Gespräch mit dem Technischen Vorstand der Emschergenossenschaft

Wasserstofftechnik: Bottroper GRÜNE und Aachener Landtagsabgeordneter am 20. April 2010 bei Emschergenossenschaft in Bottrop

Für die Wirtschafts- und Umweltpartei Nummer 1 ist klar: Ökologische Vernunft und wirtschaftliches Handeln gehören zusammen. Die Bottroper GRÜNEN waren deshalb im Rahmen der „GRÜNEN Wirtschaftstour“ mit dem Landtagsabgeordneten und Energieexperten Reiner Priggen bei der Emschergenossenschaft zu Gast. Hier wird an der Kläranlage aus Faulgas Wasserstoff erzeugt: Für das Projekt zur Veredelung von Faulgas zu Bio-Erdgas und in einem weiteren Schritt hin zu Wasserstoff hat die Emschergenossenschaft im Jahr 2008 den Innovations-Award von der International Water Association (IWA) verliehen bekommen.


Und die Emschergenossenschaft hat im Sinne „GRÜNER Zukunftstechnologie“ noch viel vor: Es soll Grundlagenforschung betrieben werden, um die Anlage zur Gewinnung von Erdgas und Wasserstoff aus Faulgas weiter zu optimieren - gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Auch der mobile Einsatz von Wasserstoff wird weiter getestet - also die Betankung von Fahrzeugen mit Wasserstoff. Für die Strom- und Wärmeerzeugung im Schulzentrum Welheimer Mark hat die Emschergenossenschaft bereits erfolgreich eine 900 Meter lange Leitung gebaut, mit der der Wasserstoff in das Schulzentrum befördert wird. Dort wurde ein Blockheizkraftwerk installiert, was vor Ort den Wasserstoff in Strom und Wärme für die Schule und das angrenzende Schwimmbad umwandelt.

Dazu äußert der Bottroper Vorstandssprecher Roger Köllner: „Die Emschergenossenschaft wird richtigerweise 2011 eine Bewertung ihrer Arbeit vornehmen, doch sehen sie sich selber als Garant für das Thema Wasserstofftechnologie in Bottrop auch über das Jahr 2011 hinaus. Solche verlässlichen Partner braucht die Region. Auch die Stadt Bottrop sollte in diesem Sinne eine verlässliche Partnerin bleiben.“ Auch der GRÜNE Landtagsabgeordnete Reiner Priggen zog eine positive Bilanz aus dem Gespräch und der Besichtigung: „Die Kompetenz der Emschergenossenschaft liegt in der Herstellung von Bio-Wasserstoff und es ist richtig, viele differenzierte Techniken auf dem Weg in eine Zukunft auszuprobieren, die regenerative Energien benötigt. Die Emschergenossenschaft leistet damit eine unschätzbare Innovations- und Entwicklungsarbeit nicht nur für Bottrop und die Region, sondern auch für das Land NRW.“ (US, April 2010 - Aktualisierung Mai 2010)

- WAZ-Bericht „Weltwasserstoffkonferenz: Der Treibstoff aus dem Klärwerk“ vom 21. Mai 2010 -

GRÜNE Delegation mit Naturschutzverbänden bei der Begehung mit Vertretern der Emschergenossenschaft in Bottrop

 

 

GRÜNE: 1. Fuhlenbrocker Polit(t)isch erfolgreich gestartet

Melanie Fraas organisiert den "Fuhlenbrocker Polit(t)isch" im Gasthof „Milke“

Unter dem Motto „mitreden, mitmischen und mitgestalten“ startete der erste „Fuhlenbrocker Polit(t)isch“ des Bottroper Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 13. April 2010 im Gasthof „Milke“ an der Hans-Böckler-Straße/Ecke Lindhorststraße 213 a in Bottrop-Fuhlenbrock. Mit Erfolg und einer guten Resonanz.

Örtlicher Baumschutz, Beteiligung der EinwohnerInnen und politische Farbenspiele waren nur einige der Themen beim ersten „Fuhlenbrocker Polit(t)isch“, die nicht nur bei den Fuhlenbrocker EinwohnerInnen auf großes Interesse stießen, sondern einen Querschnitt vieler Bottroper Stadtteile präsentierte. Im aktuellen Blickpunkt stand die NRW-Landtagswahl, bei der Roger Köllner als Landtagsdirektkandidat der Bottroper GRÜNEN am 9. Mai 2010 antreten wird. Die EinwohnerInnen nutzten die Möglichkeit, Meinungen und Fragen gegenüber dem örtlichen bündnisgrünen Direktkandidaten und den anwesenden bündnisgrünen KommunalpoltikerInnen zu äußern, um sich so einen Überblick über die bündnisgrünen Ziele zu verschaffen.

Für Melanie Fraas und Sigrid Behrendt, die Initiatorinnen der bündnisgrünen Veranstaltung „Fuhlenbrocker Polit(t)isch“, steht nach dem erfolgreichen Auftakt am 13. April 2010 fest: „Das war nur der Anfang, die Möglichkeit eines aktiven Austausches zu verschaffen.“ Ziel sei es dabei grundsätzlich, die aktuelle Politik bürgernah und transparent werden zu lassen. „Einwohnerinnen und Einwohner sollen bei dieser Politveranstaltung möglichst einfach mitteilen können, wo Bedarfe bestehen, damit genau diese Bedarfe angemessen transportiert und in politischen Entscheidungen mit einbezogen werden können“, erläutert Melanie Fraas vom bündnisgrünen Kreisvorstand. Eine Fortsetzung des „Fuhlenbrocker Polit(t)isches“ ist angesichts der positiven Resonanz der Interessierten fest vorgesehen. (US, April 2010)


GRÜNE Bottrop: Kreisvorstand neu gewählt

Die Mitgliederversammlung des Bottroper Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 24. März 2010 einen neuen Kreisvorstand gewählt: Roger Köllner wurde als Vorstandsprecher im Amt bestätigt.

Ganz neu wurde die bisherige Sprecherin der Bottroper GRÜNEN Jugend, Jessica Kühn, in den geschäftsführenden Kreisvorstand gewählt. Zum Kreiskassierer wurde erneut Norbert Heimeier berufen. Daneben unterstützen zukünftig Andreas Klodt (Bezirksvertreter Bottrop-Süd), Naëmi Fenske (Sprecherin GRÜNE Jugend Bottrop) und Melanie Fraas (Mitgliederbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit) das Vorstandsteam in ihrer Funktion als Beisitzer/Innen. Sigrid Behrendt kandidierte aus persönlichen Gründen nicht mehr. (US, April 2010 - Korrektur Mai 2010)


GRÜNER Neujahrsempfang: „Glück auf, Ruhr.2010“

Roger Köllner

Damit die Kultur in Bottrop nach 2010 nicht untergeht: Kulturelle Vielfalt auch über das Kulturhauptstadtjahr 2010 hinaus fördern

Der traditionelle Neujahrsempfang der Bottroper GRÜNEN in der Geschäftsstelle an der Osterfelder Straße 38 in der Innenstadt stand am 17. Januar 2010 unter einem einzigartigen Motto: „Glück auf, Ruhr.2010“. Und das ist angesichts der diskutierten Streichliste im Rahmen der städtischen Haushaltsberatung 2010 gerade im Kulturbereich auch bitter nötig.

Mit Blick auf die erfolgreiche Eröffnung der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 am 9. Januar 2010 äußert Roger Köllner, Vorstandssprecher der Bottroper GRÜNEN und bündnisgrünes Mitglied im Bottroper Kulturausschuss: „Glück auf, Ruhr.2010: Endlich geht es los mit der Kulturhauptstadt. Nach den Jahren der Vorbereitung hat das Ruhrgebiet und damit auch Bottrop die Möglichkeit, seine kulturelle Vielfalt zu präsentieren und besonders auch ortsansässigen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne zu bieten. Allerdings sollten wir nicht nur die Highlights der Ruhr.2010 im Blick behalten. Es kommt darauf an, im Sinne des Konzeptes der Kulturhauptstadt, auch über 2010 hinaus Kunst und Kultur im Ruhrgebiet und in Bottrop zu fördern, denn durch die freie und innovative Kulturszene wird der Wandel im Ruhrgebiet weiter vorangetrieben. Wir appellieren an alle Verantwortlichen, dass die Impulse, die von der Ruhr.2010 ausgehen, in Städten wie Bottrop nicht verpuffen. Angesichts der Haushaltsberatungen und der dramatischen Streichliste, die die Stadtverwaltung da präsentiert, rufen wir GRÜNEN in Bottrop: Glück auf, Ruhr.2010. Damit die Kultur in Bottrop nicht untergeht. Dagegen haben wir GRÜNEN immer gekämpft und werden dies auch im Kulturhauptstadtjahr nicht lassen.“ (US, Januar 2010)

 


RVR: Andrea Swoboda fordert „grüne Metropole Ruhr“

Andrea Swoboda

GRÜNE RVR-Fraktion konstituiert - Vorsitzender bleibt Martin Tönnes

Leicht verstärkt gegenüber den vergangenen fünf Jahren hat sich die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Verbandsversammlung des Regionalverbands Ruhr (RVR) zusammengefunden. Mit einem einstimmigen Votum wurde der Dortmunder Martin Tönnes als Vorsitzender der Fraktion wiedergewählt.

Durch das hervorragende Ergebnis der GRÜNEN bei den Kommunalwahlen wächst die Fraktion im RVR um ein Mandat. Die GRÜNE Fraktion im RVR zeichnet sich durch hohe personelle Kontinuität aus: Alle bisherigen Mitglieder werden auch in der neuen Wahlperiode der Fraktion angehören. Neu hinzugekommen ist die Duisburger Ratsfrau Claudia Leiße. Eröffnet und geleitet wurde die konstituierende Sitzung durch die Bottroperin Andrea Swoboda, die Sprecherin der Ruhr-GRÜNEN und Vorsitzende der GRÜNEN Ratsfraktion in Bottrop. Sie drückte ihre Freude über die gestärkte RVR-Fraktion aus und wünschte den Mitgliedern gutes Gelingen bei ihrer Arbeit für eine starke und grüne Metropole Ruhr.

Die Mitglieder wählten dann einstimmig den Dortmunder Martin Tönnes zum Vorsitzenden. Tönnes, der auch in der abgelaufenen Wahlperiode die Fraktion geführt hat, bedankte sich für das Vertrauen: „Ich freue mich darauf, gemeinsam in einem starken Fraktionsteam die vielen Initiativen des rot-grünen Kooperationsvertrages umzusetzen. Wir werden unsere Kräfte dazu nutzen, dass sich die drittgrößte Metropolregion Europas sozial, ökologisch und lebenswert weiter entwickelt und nach außen als einheitliche Region auftritt.“ Anschließend nominierte die Fraktion ihre VertreterInnen in den Ausschüssen sowie den Verwaltungs- und Aufsichtsräten, an denen der Verband beteiligt ist. Erstmalig werden in jedem dieser Gremien BÜNDNISGRÜNE vertreten sein. Als stellvertretenden Vorsitzenden der Verbandsversammlung und als Vorsitzenden des Umweltausschusses schlagen die GRÜNEN Herbert Goldmann aus dem Kreis Unna vor, der diese Ämter auch bisher innehatte. (US, Januar 2010)


GRÜNE NRW: Guter Mix für die Landtagswahl 2010 …

Andrea Swoboda und Jessica Kühn

Eine Bottroper Delegation von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nahm am 28. November 2009 und 29. November 2009 am NRW-Parteitag in Hamm zur Aufstellung der Landesliste der KandidatInnen für die Landtagswahl am 9. Mai 2010 teil. Im Februar 2010 soll das Landtagswahlprogramm auf einem weiteren Parteitag beraten und verabschiedet werden.

… mit Kompetenz und Erfahrung für NRW und damit für Bottrop

„Wir BottroperInnen sind hoch zufrieden mit der Aufstellung der Landesliste zur Landtagswahl. Kompetent, erfahren und jung, das ist die Mischung, mit der wir in den Langtagswahlkampf ziehen werden, um die schwarz-gelbe Landesregierung abzulösen“, fassen die örtlichen Delegierten Andrea Swoboda und Jessica Kühn die personellen Ergebnisse aus „Bottroper“ Sicht zusammen. „So wurde Reiner Priggen, Dipl. Ing., Maschinenbauingenieur und Mitglied des Landtages NRW, mit riesiger Mehrheit wiedergewählt. Reiner Priggen ist und bleibt für Bottrop immer der Ansprechpartner Nr. 1 beim Thema erneuerbare Energien. Der Landtagswahlkampf in Bottrop steht bei ihm jetzt schon fest im Terminkalender“, erklärt Andrea Swoboda, Delegierte für den Parteitag.

… mit frischem Wind für junge Menschen

„GRÜNE reden nicht nur über junge Menschen, sie lassen sie auch mitgestalten“, freut sich besonders Jessica Kühn, Sprecherin der Grünen Jugend Bottrop und Delegierte, über die Landesliste. „Verena Schäffer, 22 Jahre jung und Sprecherin der Grünen Jugend NRW, kandidierte auf Platz 13 der Liste und Matthi Bolte, 24 Jahre jung mit dem klaren Ziel, NRW als Vorreiterland für Online-Partizipation und E-Government auszugestalten, kandidierte auf Platz 14 der Liste. Sie wurden beide mit riesiger Mehrheit gewählt. Damit haben gerade wir jungen Menschen eine junge Stimme im zukünftigen Landtag.“ (US, November 2009)



Friedensinitiative: "Mahnwache für Frieden in Nahost"

Bottroper GRÜNE engagieren sich in Friedensinitiative

Am 16. Januar 2009 trafen sich etwa 30 EinwohnerInnen zu einer einstündigen „Mahnwache für Frieden in Nahost“. Aufgerufen hatten in Bottrop Bündnis 90/Die Grünen, DKP und die 8.-Mai-Initiative. Sie forderten einen gerechten Frieden im Nahen Osten.

Dazu Klaus Lange, grünes Kreisvorstandsmitglied: "Voraussetzungen sind ein freier und unabhängiger Palästinenserstaat sowie ein Israel in den Grenzen der UN-Resolutionen. Um eine humanitäre Katastrophe im Gazastreifen zu verhindern, müssen sofort die Waffen schweigen. Damit die Menschen in Israel und Palästina friedlich miteinander leben können, muss die Unabhängigkeit Palästinas und das Existenzrecht Israels gegenseitig anerkannt werden." Alle Interessierten wurden außerdem zu einer Zusammenkunft der Friedensinitiative Bottrop am 21. Januar 2009 im Bottroper Gasthof „Exil“ an der Paßstraße eingeladen. (US, Januar 2009)


Bottroper GRÜNE bei Bundesdelegiertenkonferenz

GRÜNE Zukunft stand im Mittelpunkt

Parteitag in Erfurt beriet über Vorstandswahlen und Zukunftsthemen

 

Vom 14. bis 16. November 2008 war eine Delegation des Bottroper Kreisverbandes, bestehend aus Roger Köllner als Bundesdelegierter und Sigurd Köllner als Ersatzdelegierter, bei der GRÜNEN Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) in Erfurt. BDK-Delegierter und Vorstandsprecher Roger Köllner äußert dazu: "Neben den Vorstandswahlen beschäftigte sich der Parteitag mit wichtigen zukunftweisenden Themen wie dem Klimaschutz und der Finanzkrise."

 

Energiewende konsequent vorantreiben – Atomkraft stoppen

 

Unter dem Titel "Energiewende vorantreiben – Atomkraft stoppen" legte der Bundesvorstand einen Antrag zum Klimaschutz vor. Roger Köllner erläutert: "Wir GRÜNE nehmen das notwendige Ziel ernst, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen, um die schlimmsten Folgen der Klimaveränderung einzudämmen. Die allgemeine Entwicklung geht dagegen immer noch in eine andere Richtung. Im Jahr 2007 sind die weltweiten Treibhausgasemissionen so schnell gestiegen wie nie zuvor. Das zeigt: die Kehrtwende in der Energieversorgung muss jetzt schnell und konsequent durchgesetzt werden. Dieser Herausforderung stellen wir GRÜNE uns ohne Wenn und Aber. Wir müssen jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Deutschland bis 2020 seine Klimagas-Emissionen senkt. Dazu muss Deutschland innerhalb der nächsten Jahrzehnte seinen Energieverbrauch für Strom, Wärme und Mobilität drastisch senken und erneuerbar erzeugen."

 

Für sichere Stromversorgung - Für erneuerbare Energien

 

Ergänzend fügt Roger Köllner hinzu: "Auch ohne neue Kohlekraftwerke und bei konsequenter Umsetzung des Atomausstiegs hat Deutschland mehr als genug Energie. Deutschland ist Stromexportland. Der Export hat in den letzten Jahren sogar Rekordhöhen erreicht. 2007 wurde die Jahresleistung von fünf Großkraftwerken exportiert. Und der enorme Zuwachs bei den Erneuerbaren Energien hat deren Anteil bereits heute auf über 15 Prozent des Stromverbrauchs gebracht. Damit wurden optimistische Prognosen noch übertroffen. Diese unerwartet hohe Wachstumsgeschwindigkeit kann mit entsprechenden politischen Maßnahmen sogar noch beschleunigt werden. Es muss aber jetzt verhindert werden, dass durch den Zubau neuer Kraftwerkskapazitäten eine weitere jahrzehntelange Festlegung auf die Kohle erfolgt." (US, November 2008)


GRÜNE Bottrop: Mit neuem Vorstand in die Zukunft

Die Mitglieder von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN haben am 20.02.2008 einen neuen Vorstand gewählt. Als Vorstandssprecher wurde Roger Köllner im Amt bestätigt. Als Kreiskassierer steht ihm wieder Norbert Heimeier zur Seite. Das Vorstandsteam wird ergänzt durch die BeisitzerInnen Sigrid Behrendt (die für die Themen Integrationspolitik und Frauenpolitik zuständig ist), Jessica Kühn (die für jugendrelevante Themen und einen Austausch mit der Grünen Jugend Bottrop steht) und Klaus Lange (der Aktionen gegen Rechts koordiniert).

 

Themen 2008: Klimakatastrophe, soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftsförderung und Bündnis gegen neue Rechte

 

Sprecher Roger Köllner zur thematischen Ausrichtung der zukünftigen Kreisverbandsarbeit: "Unsere Arbeit in 2008 wird durch die Vorbereitung des Wahljahres 2009 geprägt. Wir werden uns für die jeweiligen Wahlen gezielt auf unsere Kernthemen besinnen und diese im Austausch mit den Bürgern kommunizieren. Der erfolgreiche Energietag aus den beiden Vorjahren, unser Kampf für soziale Gerechtigkeit und für eine aktive Wirtschaftsförderung sind dabei feste Bestandteile für 2008. Wir müssen uns verstärkt gegen neue rechte Gruppierungen aufstellen: Gruppierungen, die unter neuem Namen für Bottrop stehen wollen, jedoch alte rechte Politik machen. Wir brauchen ein Bottroper Bündnis gegen diese neue Rechte."

 

"Was kommt nach der Steinkohlesubventionierung?" - Fragen von morgen müssen heute beantwortet werden

 

Die Bottroper GRÜNEN stellen sich einem der zentralen Themen: Wirtschaftsförderung für Bottrop in der Metropole Ruhr. "Der zukünftige Ausstieg aus der Steinkohlesubventionierung 2012 wirft seinen Schatten bereits jetzt auf unsere Stadt und muss vorrangig behandelt werden, Revisionsklausel hin oder her. Wir müssen aktiv heute Antworten entwickeln auf Fragen von morgen. Daran geknüpft sind Arbeits- und Ausbildungsplätze."

 

Ausbau des Öko-Fonds für ökologische Projekte: Beispiel Gutachten für Bäume

 

Die Mitgliederversammlung hat den Ausbau des sog. Öko-Fonds beschlossen. Roger Köllner: "Dieser Fonds kann zum Beispiel zur Finanzierung von ökologischen und grünnahen Projekten, wie zum Beispiel Gutachten verwandt werden. Aktuell will sich der Kreisverband an der Finanzierung eines Gutachtens für die Bäume am Kirchhellener Ring beteiligen. Nur so kann eine objektive und fachlich fundierte Meinung eingeholt werden, die die Einschätzung zum Beispiel hier des Grünflächenamtes oder bei anderen Gelegenheiten des Forstamtes bei begründeter Annahme überprüft und gegebenenfalls widerspricht." (US, Februar 2008)


Green Open: Boule-Turnier soll feste Instanz werden

Kulturhof

Green Open: "Wir tun es jetzt jedes Jahr"

 

Was im November 2006 begann, haben BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in Bottrop nun am 6. Oktober 2007 fortgeführt. Unter dem Titel "Green Open" veranstalteten sie auf dem Bottroper Kulturhof ein Boule-Turnier. "Mit der hiesigen, freien Boule-Gemeinschaft, die sich regelmäßig auf dem Kulturhof trifft, haben wir GRÜNEN eins gemeinsam. Wir wollen das Boule-Spiel in Bottrop als Breitensport etablieren. Deshalb tun wir GRÜNEN es ab jetzt jedes Jahr. Dieses Jahr stand das Boule-Turnier unter dem Motto ´Mit dem Rad zum Boule´, erläutert der Bottroper Vorstandssprecher Roger Köllner.

 

"Turnier brachte SpielerInnen aus dem Ruhrgebiet zusammen"

 

Die etwa 30 TeilnehmerInnen sind ruhrgebietsweit der bündnisgrünen Einladung aus Bottrop gefolgt. Unter den Siegern, die ausgespielt wurden, waren auch Bottroper: Die Sieger im großen Finale waren auf den ersten Plätzen Martin Lohmann (Dinslaken) und Helmut Scholz (Mühlheim) und auf den zweiten Plätzen Gerd Zimmermann (Bochum) und Karsten Sählbrandt (Essen). Die Sieger im kleinen Finale waren auf den ersten Plätzen Stefan Danowski (Bottrop) und Lothar Fritsch (Mühlheim) und auf dem zweiten Plätzen Lutz Raulien (Oberhausen) und Rolf Koch (Bottrop). (US, Oktober 2007)

Roger Köllner: „Boulespiel soll Breitensport werden“