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Bezirksvertretung Bottrop-Süd

Bezirksvertreter Ulrich Schnirch

Postfach 10 14 08

46214 Bottrop

 

 

 

 

Telefon & Fax: (02041) 3 55 68

E-Mail: Schnirch(at)Gruene-Bottrop.de


  

Brücken Prosperstraße: Lichtkonzept "stadtLICHTbottrop"

Bezirksvertreter Schnirch ist seit Oktober 2011 wieder im Bottroper Stadtbezirk Süd

Lichtkonzept „stadtLICHTbottrop“ im Stadtbezirk Bottrop-Süd an den Eisenbahnbrücken der Prosperstraße anwenden

Der Bezirksvertreter Ulrich Schnirch von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat bei Bezirksbürgermeister Gerhard Bongers beantragt, den Tagesordnungspunkt „Eisenbahnbrücken der Prosperstraße“ auf die Tagesordnung der nächstmöglichen Sitzung der Bezirksvertretung Süd zu setzen. Gleichzeitig hat Schnirch beantragt, an den Eisenbahnbrücken der Prosperstraße im Abschnitt zwischen der Knappenstraße und der Devensstraße eine umweltfreundliche und klimaschonende „Beleuchtungsprobe mit Alternativen“ zur temporären Simulation auf Basis des Konzepts „stadtLICHTbottrop“ für mehr Verkehrssicherheit zu prüfen.


Zur Begründung schreibt Ulrich Schnirch: „In den Gestaltungsrichtlinien des Bottroper Lichtkonzepts heißt es zum Thema „Sicherheit“: „Ausreichende Beleuchtung von Unsicherheitsbereichen wie Passagen und Durchgängen muss immer gewährleistet werden. Insbesondere muss das Augenmerk dabei auf den Fußgängern und Radfahrern liegen.“ Dabei werde die „Barrierewirkung“ der „südlichen Bahnlinie“ besonders hervorgehoben. Die Querung solcher (Angst-)Räume werde bei Dunkelheit häufig von Fußgängern gemieden. Eine Gestaltung durch Licht sei „hilfreich“. Insbesondere an Stadteingängen, die durch Brücken und Unterführungen gekennzeichnet seien, solle laut Lichtkonzept „mit einfachen Mitteln eine sehr wirksame Eingangssituation geschaffen werden“. Vor diesem Hintergrund bittet der bündnisgrüne Bezirksvertreter um energieeffiziente Lösungsvorschläge für das „Gebiet mit Handlungsbedarf“ an den Brücken der Prosperstraße. Kontakt: Ulrich Schnirch, Telefon (02041) 3 55 66, E-Mail Schnirch(at)GRUENE-Bottrop.de. (US, Februar 2012)


GRÜNE FI: Abzug bis Ende 2012 aus Afghanistan

GRUENE Friedensinitiative zum Afghanistan-Krieg 2012

Parteimitglieder drängen auf Korrektur der Afghanistan-Politik!

Anlässlich der Afghanistan-Entscheidung am 26. Januar 2012 im Deutschen Bundestag haben 224 GRÜNE Mitglieder, darunter kommunale MandatsträgerInnen wie der Bottroper Ulrich Schnirch, den Aufruf der GRÜNEN Friedensinitiative (GFI) unterzeichnet.

Der Aufruf, der am 25. Januar 2012 auch in einer bundesweiten TAZ-Anzeige erschienen ist, fordert von den GRÜNEN Bundestagsabgeordneten, „dass sie das Bundeswehr-Afghanistanmandat für 2012 im Bundestag ablehnen, also mit NEIN stimmen, und deutlich machen, dass mit den GRÜNEN eine Verlängerung des Afghanistan-Krieges bis 2024 nicht zu machen ist.“ (US, Januar 2012) - Mehr Informationen zum Hintergrund der GRÜNEN Friedensinitiative -


Boy: Umwege nach dem Abriss der Brücke Lütkestraße

Problembeschreibung auf Basis BottBlog.de: Wer von der Heimannstraße beispielsweise zum Haupteingang des Ostfriedhofs will, kann nicht, wie früher, westwärts die Brücke Lütkestraße benutzen, um nach etwa 300 Metern den Ostfriedhof zu erreichen. Ohne die Brücke Lütkestraße muss der eingezeichnete, etwa einen Kilometer lange Weg zurück gelegt werden. (Abbildung: Google Earth/Bearbeitung durch BottBlog.de [WeB])

 

 

Brücke Lütkestraße: Viele Diskussionen - ohne Ergebnis!

Zwischenruf vom GRÜNEN Bezirksvertreter Süd

Kampf um die Brücke Lütkestraße führt auch nach zwei Jahren Diskussion im Bottroper Süden (noch) zu keinem greifbaren Ergebnis!
 
Zur Brücke Lütkestraße meldet sich der GRÜNE Bezirksvertreter Ulrich Schnirch zu Wort: "Der im Raum stehende Vorwurf, die Investition in eine neue Eisenbahnbrücke Lütkestraße sei bei der Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Münster überhaupt nicht beantragt worden, wiegt schwer. Hatte doch Bezirksbürgermeister Gerhard Bongers (SPD) in der Sitzung der Bezirksvertretung Bottrop-Süd am 13. Oktober 2011 erläutert, der Stadtbezirk Süd diskutiere bereits seit über zwei Jahren über die Brücke Lütkestraße.

Als im Oktober 2011, entsprechend der Bezirksliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, nachgerückter Bezirksvertreter muss ich feststellen, dass - nicht nur beim Tiefbauamt - offenbar dennoch wenig passiert ist!


Dabei war die Überführung für den Pkw-Verkehr bereits seit dem Jahr 2009 gesperrt, da sie der Belastung nicht mehr standhielt. Zuletzt musste die Brücke an der Lütkestraße mehrmals pro Woche überprüft werden, da Teile der Unterseite des Bauwerks drohten, auf die Gleise zu fallen. Im Dezember 2011 wurde die marode Brücke letztlich abgerissen, ohne dass - nach zwei Jahren Diskussion im Bezirk Bottrop-Süd - konkreter Ersatz in Sicht wäre. Und vor zwei Jahren waren Entscheidungen über Investitionen noch nicht, wie heute, massiv durch den städtischen Nothaushalt erschwert ..." (US, Oktober 2011 - Aktualisierung Dezember 2011)

- WAZ-Bericht "Planung Bottrop: Kleine Brückenlösung für die Boy" vom 10.11.2011 -


Ulrich Schnirch startet Comeback im Bottroper Bezirk Süd

Ulrich Schnirch war bereits zwischen 1999 und 2004 im Bottroper Stadtbezirk Süd

Schleichender Bedeutungsverlust des Bezirks Bottrop-Süd?

Der stellvertretende Vorsitzende im Bottroper Bau- und Verkehrsausschuss Ulrich Schnirch hat am 13. Oktober 2011 sein Comeback für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Bottrop-Süd gestartet. Bereits in der Wahlperiode von 1999 bis 2004 war der begeisterte Fahrradfahrer Schnirch als Bezirksverordneter für die Umweltpartei in den Bezirk gewählt worden.

Schnirch: „Alle BezirksvertreterInnen sind hier gefordert“

Ulrich Schnirch äußert zu seiner Rückkehr in den Bottroper Stadtbezirk Süd: „Hier wird - ungeachtet parteipolitischer Unterschiede - mit Engagement und Sachkunde um einwohnernahe Lösungen gerungen. Allerdings werden Entscheidungen massiv durch den städtischen Nothaushalt erschwert. Auch muss der Bezirk zukünftig ernsthafter Beschlüsse im Bottroper Süden mitgestalten. Hier sind alle BezirksvertreterInnen in besonderer Weise gefordert.“

GRÜNE: Schließung der Stadtteilbibliothek ist nicht verkraftbar!

Aktuelle Prüfsteine seien die - einstimmig vom Stadtbezirk Süd abgelehnten - Pläne zur Bebauung im Innenbereich der Holbeinstraße oder die - bezirklich geforderte ökologische - Gestaltung des Parkplatzes an der Scharnhölzstraße. „Die vorgeschriebene Anhörung in der Bezirksvertretung Süd nach § 15 h der Bottroper Hauptsatzung zur möglichen Schließung der Stadtteilbibliothek Boy war von den Verantwortlichen um Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler dagegen zunächst schlichtweg übersehen worden. Und anschließend ist der Stadtbezirk mit einer nicht sachangemessenen Vorlage zur Beschlussfassung abgespeist worden“, kritisiert Schnirch. Deshalb hatte Oberbürgermeister Tischler den Rat der Stadt Bottrop ursprünglich bereits am 4. Oktober 2011 zur öffentlichen Beschlussfassung in den Ratssaal des Bottroper Rathauses eingeladen. Nun solle der Stadtrat voraussichtlich am 15. November 2011 ab 15 Uhr im Ratssaal entscheiden.

Zum Hintergrund: GRÜNER Wechsel in der Bezirksvertretung Bottrop-Süd

Der GRÜNE Bezirksverordnete Andreas Klodt ist Ende September 2011 nach Oberhausen (kurz hinter die Bottroper Stadtgrenze) verzogen und kann deshalb aus rechtlichen Gründen sein Mandat nicht fortführen. Klodt bleibt dem Bottroper Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aber als Vorstandssprecher erhalten. Für ihn ist Ulrich Schnirch Anfang Oktober 2011, entsprechend der Bottroper Bezirksliste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in den Stadtbezirk Bottrop-Süd nachgerückt. Schnirch ist seit Herbst 2009 auch Mitglied der GRÜNEN Fraktion im Rat der Stadt Bottrop. Kontakt: Ulrich Schnirch, Telefon (02041) 3 55 66, E-Mail Schnirch(at)GRUENE-Bottrop.de. (US, Oktober 2011)



 

 

GRÜNE: Transitautobahn A 52 steht auf dem Prüfstand

A 52/A 44: Priorisierungsliste für Bundesfernstraßen der rot-grünen Landesregierung stellt "Schneise" durch das Ruhrgebiet in Frage

Aus Sicht der GRÜNEN Stadtratsfraktion Bottrop ist es in Zeiten hoher Defizite von Bund, Land und Kommunen nur konsequent, Prioritäten für Straßenbauvorhaben zu setzen.

Hier sei das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) inzwischen weiter als die InnovationCity Bottrop, wenn zukünftig der Erhalt bestehender Straßen den Vorrang vor dem Neubau (z. B. der Autobahn A 52) bekommen solle. Es sei nicht mehr akzeptabel, dass Straßen.NRW über Jahre hinweg weit mehr Neubaumaßnahmen mit hohem Aufwand plane, als Gelder zur Verfügung stehen. (US, September 2011) - NRW-Prioritäten beim möglichen Neubau der B 224 zur A 52 -

Protest: Die Planung weiterer Autobahn-Schneisen ruft ungewöhnliche und kreative Aktivitäten hervor!

 

 

GRÜNE Kritik an Helmdebatte durch CDU-Initiative

Ulrich Schnirch kritisiert Helmdebatte

GRÜNER Vertreter Ulrich Schnirch wendet sich gegen eine Helmpflicht für RadlerInnen – Prinzip der Freiwilligkeit

Der stellvertretende Vorsitzende im Bottroper Bau- und Verkehrsausschuss Ulrich Schnirch (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) spricht sich gegen eine Helmpflicht für RadlerInnen aus. Wie der Gesetzgeber, der eine Helmpflicht bisher mehrfach abgelehnt habe, setzt Schnirch beim Thema Fahrradhelm auf das Prinzip der Freiwilligkeit.

Dazu äußert Ulrich Schnirch, der auch der Ideengeber für den Bottroper Arbeitskreis Radverkehrsförderung aus Politik, Verwaltung und Verkehrsorganisationen war: „Wer es mit der Verkehrssicherheit für RadlerInnen ernst meint, muss vorrangig eine fahrradfreundlichere Verkehrsplanung betreiben, endlich die Benutzungspflicht miserabler und gefährlicher Radwege aufheben, unnötige Umlaufsperren an Radwanderwegen beseitigen, eine attraktive Radverkehrsinfrastruktur schaffen, die Wartezeiten an Ampeln für Pedalritter verkürzen und niedrigere Kfz-Geschwindigkeiten im Stadtverkehr durchsetzen. Je mehr Velos auf den Straßen unterwegs sind, desto mehr werden sie auch wahrgenommen.“ So werde Radfahren attraktiver und sicherer. Auch Kfz-Außenairbags oder Lkw-Assistenzsysteme, die bei Abbiegevorgängen automatisch bremsen, sobald Menschen gefährdet werden, seien sinnvoll.

Zum Hintergrund: Die Verkehrsminister von Bund und Ländern debattierten Anfang April 2011 bei ihrer Fachkonferenz in Potsdam über eine Helmpflicht für RadfahrerInnen. Der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius (CDU) hatte hierzu das Thema Helmpflicht auf die Tagesordnung setzen lassen. Der stellvertretende Verkehrsausschussvorsitzende Schnirch kritisiert: „Obwohl eine Expertenkommission Ende 2010 abgeraten hat, eine Helmpflicht für RadlerInnen durchzusetzen, kommt dieser Vorstoß aus Thüringen, wo leider, anders als in Bottrop, relativ wenig Rad gefahren wird. Anstatt sich ernsthaft um mehr Verkehrssicherheit zu bemühen, werden Bekleidungsvorschriften diskutiert.“ So sei auch aus der Thüringer CDU die Idee einer flächendeckenden Warnwestenpflicht für RadfahrerInnen gekommen. Offenbar solle durch derartige Diskussionen die Verantwortung für Unfälle auf RadfahrerInnen abgewälzt werden. Pedalritter, die vor einen Lkw geraten, helfe aber weder ein Helm noch eine Warnweste, sondern ein automatisch ausgelöster Stillstand der Räder. (US, April 2011)

   

Fragestunde: EinwohnerInnen stehen im Mittelpunkt

Die Einwohnerfragestunde in der Sitzung des Bottroper Stadtrates am 30. Oktober 2007 hat allen Anwesenden gezeigt, wie ein Instrument der direkten Einwohnerbeteiligung aussehen kann. Sie hat aber auch gezeigt, dass sie verbessert werden muss, jedoch in erster Linie für die Einwohnerinnen und Einwohner. Denn diese stehen am Anfang der Sitzung im Mittelpunkt und nicht die Kommunalpolitiker.

 

GRÜNE Ratsfraktion: In der Einwohnerfragestunde des Rates sollen die Einwohner im Mittelpunkt stehen

 

"Es ist nicht richtig, dass die Politik nicht zu Wort gekommen ist, wie die ödp behauptet. Dem Wunsch eines 17-jährigen Fragestellers nach der Meinung der Politik ist vom Oberbürgermeister mehr als entsprochen worden. Dies könnte Vorbildcharakter für die Zukunft haben. Die Politik kann somit genau dann reden, wenn dies auch von den Einwohnern gewünscht wird. Die ödp sollte nicht vergessen, dass bei der Fragestunde die Einwohner im Mittelpunkt stehen sollen", widerspricht Fraktionssprecherin Andrea Swoboda der Darstellung der Fraktion der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp).

 

GRÜNE machen Vorschläge für die Verbesserung der Einwohnerfragestunde

 

"Einwohnerfragestunden müssen zum Beispiel viel häufiger angeboten werden, um eine Ballung von zu vielen Fragen zu vermeiden. Es ist nicht einwohnerfreundlich, die Fragesteller eine Stunde oder mehr warten zu lassen und das im schlechtesten Fall noch stehend, bis sie eine Antwort der Verwaltung bekommen. Uns GRÜNEN leuchtet auch nicht ein, warum die Fragen unbedingt schriftlich gestellt werden müssen. Dies könnte man vereinfachen, wie beim Ideen- und Beschwerdemanagement der Stadt, bei dem auch mündliche Eingaben angenommen und bearbeitet werden. Auch sind grundsätzlich Einwohnerfragestunden am Anfang der örtlichen Bezirksvertretungen zu überlegen, da ein Rederecht für Bürgerinnen und Bürger (zum Beispiel im Stadtbezirk Bottrop-Süd) in letzter Zeit wiederholt verweigert wurde", kündigt Andrea Swoboda weitere Verbesserungsvorschläge im Ältestenrat an.

 

Die Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN nimmt weitere Anregungen und Ideen von Einwohnerinnen und Einwohnern per E-Mail unter info(at)gruene-bottrop.de (Stichwort: "Einwohnerfragestunde") entgegen. (US, Logo: Stadt Bottrop, November 2007)


GRÜNE boykottieren den Neujahrsempfang 2008

"Umweltverträgliche Energieversorgung ist mit RWE nicht zu erreichen" - Stein des Anstoßes ist der Gastredner Dr. Jürgen Großmann (RWE AG)

 

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN aus dem Stadtrat und den drei örtlichen Bezirksvertretungen haben nach eingehender Beratung ihre Teilnahme am Neujahrsempfang 2008 der Stadt Bottrop, zu dem für den 29. Januar 2008 in der "PRISMA Nachterlebniswelt" (Jugendkombihaus) eingeladen war, abgesagt. Sie wollen mit dem Boykott des Empfangs auf ein zentrales Problem in der Energie- und Klimapolitik in Nordrhein-Westfalen (NRW) aufmerksam machen. Das Problem heißt: RWE.

 

RWE: Zentrales Problem in der Energie- und Klimapolitik NRW

 

Andrea Swoboda, bündnisgrüne Fraktionssprecherin im Bottroper Stadtrat, dazu: "Ein Drittel aller CO2-Emissionen in NRW kommen aus den Braunkohlekraftwerken von RWE. Doch statt diesen Anteil zu reduzieren, will der Energiekonzern in den nächsten Jahren seine Braunkohlekraftwerkskapazität sogar noch ausbauen. Das ist mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung nicht im Ansatz vereinbar. RWE betreibt so Gewinnmaximierung auf Kosten des Klimas. In der Energie- und Klimapolitik hat Nordrhein-Westfalen ein zentrales Problem: RWE."

 

GRÜNE fordern Offenheit von RWE-Konzernchef Großmann

 

Am 30. März 2006 hatte der RWE-Konzern mit großem öffentlichem Tam-Tam die Errichtung eines CO2-freien Kohlekraftwerks mit 450 Megawatt Leistung angekündigt, dass ab dem Jahr 2014 Strom liefern soll. Eine Standortentscheidung sollte nach der RWE-Ankündigung in der zweiten Jahreshälfte 2007 erfolgen. Andrea Swoboda: "Die zweite Jahreshälfte 2007 ist um, und man fragt sich, wo denn nun die angekündigte Standortentscheidung bleibt. Ganz offensichtlich war die Ankündigung zum Bau eines CO2-freien Kraftwerks nicht mehr als ein PR-Gag, um politisch den Weg für andere, klimaschädliche Kohlekraftwerke freizumachen. Bisher ist das CO2-freie Kraftwerk nämlich nicht mehr als Fata Morgana: Weder ist die Technik vorhanden noch ist klar, wie und wo das abgeschiedene CO2 gelagert werden könnte. Klar ist nur, dass der Strom aus solchen Kraftwerken erheblich teurer als etwa Windstrom sein wird. RWE-Chef Großmann sollte mit der neuen Offenheit des Konzerns ernst machen und der Öffentlichkeit eingestehen, dass das Projekt nur eine PR-Veranstaltung war."

 

GRÜNE Kritik: RWE-Strompreiserhöhung – Sozialtarif abgelehnt

 

Die drastischen Strompreiserhöhungen unter anderem von RWE sind Folge des mangelnden Wettbewerbs in der Strombranche. Generell wurden die Chancen der erneuerbaren Energien und des ökologischen Investments von den vier großen Strom-Konzernen RWE, EnBW, Vattenfall und E.ON, die in Deutschland 90 Prozent der Energie erzeugen, missachtet. Erneuerbare Energien bieten dagegen einen zukunftsweisenden Weg. Anstatt ihre Gewinne vorwiegend zu nutzen, um andere Energieversorger aufzukaufen und so ihre Oligopolmacht zu stärken, müssen auch die großen vier Energiekonzerne deutlich verstärkt in erneuerbare Energien investieren. Sonst zahlen - wie bisher - die Verbraucherinnen und Verbraucher die Zeche. Die Forderung der GRÜNEN nach einem Sozialtarif bei der RWE-Tochtergesellschaft Emscher Lippe Energie GmbH (ELE), um sozialschwache Menschen wenigstens zu entlasten, ist bisher am Widerstand der ELE-Geschäftsführung gescheitert. Deswegen brauchen wir eine wirksame Entflechtung des Strommarktes und verstärkte Investitionen in erneuerbare Energien. (US, Januar 2008)


Umzug von PLUS Welheim war keine Überraschung!

Dass die großen Discounter-Ketten auf Verkaufsflächen von ca. 700 m² und größer abheben ist seit einiger Zeit deren wirtschaftliche Entscheidung. Umso besser, wenn wir PLUS mit seinen Arbeitsplätzen in der Nähe im Bottroper Süden halten konnten, wie in allen Gremien entschieden (gegen die Stimmen der ÖDP-Vertreter)!

 

Da sich abzeichnet, dass kein Nahversorger nachrücken wird, ist das ein Problem, mit dem sich unbedingt beschäftigen muss, wer die Interessen der Welheimer EinwohnerInnen ernst nimmt. Die Niederlassung eines CAP- Marktes in Grafenwald zeigt doch, dass es Alternativen und Nahversorger zu geben scheint, die kleinere Verkaufsflächen annehmen! Der Bezirksvertreter in der Bezirksvertretung Bottrop-Süd : "Wir können zwar nicht hellsehen, wie offensichtlich andere Parteivertreter, aber wir werden uns weiter für die EinwohnerInnen Welheims und deren Belange stark machen!" (Juni 2006, US)